Erste-Hilfe-Konzept der Johanniter

Die zweite Innovationsstufe: Erste Hilfe Kompakt

Am 01.04.2015 traten neue Regelungen für die Erste Hilfe-Ausbildungen in Kraft: Was früher in 16 Unterrichtsstunden vermittelt wurde, wird seit dem – mit wenigen inhaltlichen Reduktionen – in 9 Unterrichtsstunden mit auf den Weg gegeben.

Eine Herausforderung, die wir Johanniter gerne angenommen haben. Zumal wir mit unserem Lerninsel-Konzept bereits eine hervorragende Startplattform hatten.

Wir schufen unter dem Namen „Erste Hilfe Kompakt“ eine zweite Innovationsstufe: Das 360°-Ausbildungskonzept

Nähere Informationen finden Sie hier:

Das 360°-Ausbildungskonzept
Was unterscheidet dieses von anderen:
Innovativ

  • Das neue 360°-Ausbildungskonzept der Johanniter ist einmalig in Deutschland.
  • Gehen Sie in unseren Kursen auf eine Lernreise, auf der Sie die wichtigsten Leitsymptome der Ersten Hilfe und die erforderlichen Maßnahmen kennenlernen.
  • Erste Hilfe wurde inhaltlich auf den Punkt gebracht, damit das Wichtigste im Mittelpunkt steht: Praxis!
  • Die Kurse dauern nur einen Tag und sind für alle Teilnehmer wie ein kleines Incentive.

Kooperativ

  • Erste Hilfe lebt vom Zusammenwirken von Menschen. Deshalb lernen Sie bei uns kooperativ in Kleingruppen.
  • Im Teamtraining lernen Sie Erste Hilfe aus verschiedenen Blickwinkeln kennen: eine 360°-Perspektive, bei der Sie abwechselnd den Betroffenen, den Helfenden, den von außen Beobachtenden und den Gruppenleiter spielen. Sie lernen angstfrei und können im Notfall viel besser reagieren.
  • Für jede Fortbildung stimmen wir die Wünsche zum Beispiel mit dem Unternehmen, den interessierten Gruppen und am Anfang der Ausbildung mit den Teilnehmenden ab, so dass immer auch eigene Inhalte Eingang in den Kurs finden.

Effektiv

  • Die von den Johannitern verwendeten Methoden des kooperativen Lernens sorgen für ein tieferes Verständnis des Gelernten. Sie können die nötigen Handgriffe jederzeit abrufen.
  • Sie haben Spaß in der Ausbildung, lernen, sich besser in Menschen und Situationen einzufühlen und bekommen den nötigen Mut,  einem Verletzten tatsächlich zu helfen.
  • Speziell geschulte Trainer vermitteln Ihnen gekonnt Wissen und Fertigkeiten der Ersten Hilfe, motivieren und moderieren die Arbeit in den Kleingruppen.

„Die spielerische Revolution“ hat sich bewährt:
Die Lerninseln der Ersten Hilfe

Für die Johanniter war vor einigen Jahren die Zeit reif: Das Erste Hilfe-Konzept wurde nicht nur überarbeitet, sondern komplett neu gestaltet. Viel stärker als es mit den vorigen pädagogischen Ansätzen gelingen konnte, wollten wir Johanniter nicht nur Erste Hilfe-Inhalte vermitteln, sondern unsere Teilnehmer wirklich für diese Idee des Helfens bewegen, wenn nicht sogar begeistern. Dafür haben wir ein spezielles methodisches Konzept entwickelt, das Sie unter nachfolgendem Link kurz und knapp beschrieben finden.

 

Was sind die Innovationen in der Johanniter-Erste Hilfe-Ausbildung?

Die methodische, magische „Sieben“ unserer Erste Hilfe-Ausbildung

Auf einer gut zu überblickenden Inselstruktur sind nicht mehr als 7 +/- 2 handliche und appetitliche „Lernpakete“ zu bewältigen!

Dabei nutzen wir viele lernpsychologische Tricks: Von der Lokitechnik in der dauerhaften Visualisierung bis zur Überlistung des Kurzzeitgedächtnisses. Und wir machen Erste Hilfe übersichtlich und fassbar: Statt 28 einzelnen, verwirrenden Notfallbildern lernt jeder nur noch 6 griffige Leitsymptome und Maßnahmenpakete. Wir laden zu einer „Kreuzfahrt“ über 7 Stationen in Form von „Lerninseln“ ein. Vor dem Start bereitet man sich im „Hafen“ auf das vor, was einem bei der Bildungsreise begegnen kann: „Meine Sicherheit als Ersthelfer“, „Wie gehe ich vor, wenn ich auf einen Notfall stoße?“, „Gibt es Maßnahmen, die immer richtig sind“: Dann lernt man auf jeder der ersten sechs Inseln ein Leitsymptom und das dazugehörige Maßnahmenpaket kennen. Auf der siebten Insel, der „Schatzinsel“, kann man bereits den erworbenen Wissens- und Fertigkeitsschatz unter Beweis stellen.

Praxis ist Trumpf!

Erste Hilfe heißt Zupacken – Das packen wir schon in der Ausbildung an! Dafür haben wir viel graue, entbehrliche Theorie über Bord geworfen und dafür wertvolle Zeit für praktische Anteile wie erlebnispädagogische Erfahrungsmomente, Fallbeispiele, praktische Übungen z.B. der HLW, stabilen Seitenlage gewonnen.

Aus den Augen der zukünftigen Ersthelfer schauen!

Nach dem Motto „Was finde ich vor?“ – Auf der Spur von Leitsymptomen und Maßnahmenpaketen. Nicht aus der Denke von den Rettungsprofis gehen wir an die Notfälle heran, sondern wir schauen uns die Notfälle aus den Augen des Ersthelfers an. Was fällt ihm am stärksten und als wichtigstes (z.B. lebenswichtige Funktionen sind ausgefallen) auf. Das ist das Leitsymptom, auf das er mit einem handlichen Maßnahmenpaket reagieren soll. Erst im zweiten Schritt erarbeiten wir Spezialitäten in Symptomatik und Maßnahmen bei einigen Notfallbildern.

Mit allen Sinnen lernen!

Unsere Methoden- und Medienvielfalt berücksichtigt alle Sinneskanäle des Menschen und bietet jedem Lern- und Wahrnehmungstyp seine lernfördernden Erfahrungen und Erlebnisse.

Mit Spiel und Spaß lernen!

Das Kind im Manne und in der Frau neu entdecken und beleben Erste Hilfe ist keine todernste Sache: Allein schon mit dieser Grundeinstellung wollen wir Hemmschwellen zur Ersten Hilfe zuvorkommen oder entgegenwirken.

Emotional für das Helfen bewegen!

Von Erlebnispädagogik über Sensibilisierung für eine ganzheitliche Erste Hilfe bis Selbstanker setzen So vermitteln wir nicht nur Wissen und Fertigkeiten, sondern bemühen uns, auch wirklich Einstellungen, Überzeugungen u.ä. ein Stück weit zugunsten der Bereitschaft, im Notfall spontan Erste Hilfe zu leisten, zu beeinflussen.

Die Erste Hilfe-Trainer und –Trainerinnen – Stars unserer Seminare!

Die Rolle ihres Lebens - zwischen Coach, Moderator und „Showmaster“: Schon längst hat sich bei den Johannitern die Rolle des Trainers zunehmend vom reinen Wissensvermittler weiterentwickelt. Der Ausbilder ist der Motor! Er hat es in der Hand, ob später motivierte Ersthelfer im Notfall wirklich aktiv werden.


Audio-Einführung


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