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Alles zum Einsatz des lebensrettenden Geräts für den Fall eines plötzlichen Herzstillstands (Ausbildung und Auffrischungstraining).
Wir bieten Ihnen:
Beratung rund um die Automatische Externe Defibrillation (AED)
Geräteeinweisung gemäß Medizinproduktegesetz (MPG)
Die erforderliche AED-Grundausbildung: In ca. 5 Stunden werden die Ersthelfer fit gemacht, den Defibrillator sicher einzusetzen
Das jährliche Auffrischungstraining (ca. 3 Stunden)
Nach einer durchgeführten Defibrillation: auf Wunsch Auswertung der Datenkarte und Nachbesprechung mit dem Ersthelferteam
Selbstverständlich sind wir auch gerne Ihr verlässlicher Partner für die grundlegende Erste-Hilfe-Ausbildung, auf die die AED-Ausbildung aufbaut: Für Sie oder Ihre Mitarbeiter! Dafür haben die Johanniter ein bundesweites Netz aufgebaut und ein entsprechendes Qualitätsmanagement eingerichtet:
Ständige ärztliche Fachaufsicht
Kontinuierliche Projektbetreuung durch einen versierten Beauftragten des Bildungswerks
Speziell und bundeseinheitlich geschulte Fachausbilder mit zusätzlicher Autorisierung als Medizinprodukteberater gemäß Medizinproduktegesetz (MPG)
Bundeseinheitliches Ausbildungskonzept, das beständig aktualisiert wird. Zentrale Auswertung der Datenkarten
Wissenschaftliche Begleitung des Projektes
Ohne Zweifel wissen Sie, dass akute Herzprobleme zur Todesursache Nr. 1 gehören. Weniger kennt man die Dimension: Täglich sterben 5 Menschen auf 1 Million Bevölkerung am plötzlichen Herztod. Das sind über 100 000 Mitmenschen pro Jahr allein in Deutschland.
Eine bedrückende Zahl, gegen die man etwas tun muss und kann!
Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg heißt »Automatische externe Defibrillation« (AED). Auch durch speziell geschulte Ersthelfer!
Beim plötzlich eintretenden Herz-Kreislauf-Stillstand fällt das Herz in das sogenannte Kammerflimmern. Das sind schnelle, unkoordinierte Kontraktionen des Herzmuskels ohne Pumpleistung. Wird jetzt über einen Defibrillator ein Elektroschock verabreicht, entladen sich alle Herzmuskelzellen und starten somit wieder bei »null«: Dadurch haben die Reizbildungszentren des Herzens die Chance, wieder die Oberhand zu gewinnen und einen normalen Herzrhythmus zu bestimmen.
Der Erfolg hängt aber vom Zeitpunkt der Defibrillation ab. Gerade die ersten 4-5 Minuten nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand sind entscheidend. Jede Minute, die bis zum Einsatz eines Defibrillators vergeht. vermindert die Überlebenschance um 10%.
In dieser Zeit kann in den seltensten Fällen der Rettungsdienst vor Ort sein. Dank narrensicherer, halbautomatischer Geräte können mittlerweile auch speziell geschulte Ersthelfer diese goldenen vier Minuten nutzen und neben der altbewährten Herz-Lungen-Wiederbelebung auch die Defibrillation durchführen.
Anfangs wurden hauptsächlich Flugbegleiter geschult, die über den Wolken fern jedes Rettungsdienstes auf sich gestellt sind.
Längst hat das Konzept auch in Arztpraxen, Betrieben, öffentlichen Gebäuden, Kaufhäusern, Veranstaltungszentren etc. Eingang gefunden. Immer mehr Entscheider sagen, diese Investition sind mir meine Mitarbeiter, Kunden, Gäste und Besucher wert. Sollte es nur ein einziges Mal dazu kommen, dass einem der Mitarbeiter, Kunden o.a. das leben gerettet wurde, so ist der Effekt auf jede Weise unbezahlbar.
Die Johanniter sind in Deutschland von Anfang an Vorkämpfer für diese wichtige, lebensrettende Idee.
