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RUD Team des BI Mitteldeutschland

Markkleeberg , 31. August 2010

Ein Anrufer meldet einen Verkehrsunfall in der Zöbigker Strasse. Kurz darauf heulen in der großen Kreisstadt im Landkreis Leipzig die Sirenen und die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Markkleeberg-West rücken zum Einsatz aus.
Dem Einsatzleiter bietet sich ein Bild der Zerstörung. Ein Fahrzeug liegt auf den Fahrzeugdach, ein zweites von insgesamt 3 liegt auf der Seite. Überall Fahrzeugtrümmer, eine junge Frau sitzt neben den Unfallwracks und weint. In den Fahrzeugen rufen weitere Verletzte um Hilfe, Kraftstoff läuft aus.

Die Feuerwehr rückt mit insgesamt 3 Fahrzeugen zur Unfallstelle aus. Der Einsatzleiter beginnt mit einer Erkundung der Einsatzstelle um ein Lagebild über Anzahl und Schwere der Verletzungen und  Gefahren an der Einsatzstelle zu bekommen. Feuerwehrmänner und, -Frauen tragen Geräte an die Einsatzstelle, holen einen Rettungsrucksack, Krankentrage etc.

Ein Rettungswagen ist an der Einsatzstelle noch nicht eingetroffen, wird  er auch nicht!

Allen Beteiligten war es am Anfang nicht klar dass es sich bei diesem Einsatz nur um eine Übung handelt. Aber alles wirkt Realistisch, die Unfallfahrzeuge, die Verletzten und vor allem die Verletzungen.


Dafür hat das Team der Realistischen Unfalldarstellung des Bildungsinstituts Mitteldeutschland der Johanniter-Akademie gesorgt. Die Planung der Übung hat Teamleiter Mario Preller zusammen mit Stefan Mörschner von der Freiwilligen Feuerwehr Markkleeberg übernommen. Schon Wochen vor der Übung wurde verschiedene Szenarien, Anzahl von Verletzten, Rahmenbedingungen besprochen. Aber möglich wurde die Übung nur durch die vier RUD Teammitglieder Anna Schlegel, Peter Appelt, Kevin Herrmann und Isabell Schubert. Durch das Schminken der Verletzungen und durch ihr Mimenspiel war es möglich eine wirklichkeitsnahe Übung durchzuführen.


Der gleichen Meinung ist auch Hauptfeuerwehrmann David Freiberg: „Man weiß das es eine Übung ist, aber wenn da auf einmal Fremde Personen, mit geschminkten Verletzungen liegen ist das was ganz anderes“

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