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Ob als Übungsleiter im Sport, Trainer einer Jugendmannschaft, Betreuer von Sportlern als Physiotherapeut oder zur Absicherung von Sportveranstaltungen durch den Rettungsdienst – bei Sportverletzungen ist jeder Helfer gefragt. Von kleinen bis großen Verletzungen oder schweren Erkrankungen muss schnell und adäquat Hilfe geleistet werden, damit der Sportler möglichst schnell wieder fit ist. Insbesondere im Leistungssport kann sich der aktive Sportler kaum eine längere Verletzungspause leisten. Damit für diese Fälle jeder Beteiligte am Spielfeldrand gewappnet ist bekommt er die Möglichkeit in dieser besonderen Fortbildung sich zielgerichtet auf Sportverletzungen und –erkrankungen vorzubereiten. Neben wichtigen anatomischen und physiologischen Besonderheiten bei Sportlern stehen besonders praktische Maßnahmen wie Wundversorgung, Erkennen und Versorgen von Frakturen und ähnlichem, sowie weitere praktische Inhalte im Mittelpunkt. Ebenso werden besondere Schienungs- und Verbandsmaterialien vorgestellt, welche bei jedem Einsatz als SportAkut Helfer dabei sein sollten, so dass ein richtiger SportAkut Notfallkoffer gepackt werden kann. Ziel der Qualifikation ist es sicher auf den Sportunfall vorbereitet zu sein, damit dem Sportler und der Mannschaft schnell geholfen werden kann.
Als erste Teilnehmer der Fortbildung qualifizierten sich die Studenten der SRH Fachhochschule für Gesundheit Gera im Rahmen ihres Physiotherapeutenstudiums zum SportAkut Helfer. An zwei Tagen erarbeiteten sie in allen wichtigen Bereichen der Sportmedizin wichtige Grundlagen und praktische Handgriffe zur Versorgung von Sportverletzungen und –erkrankungen. Begleitet durch den 1. Lehrbeauftragten für Rettungsdienst des Bildungsinstituts Mitteldeutschland der Johanniter-Akademie, Thomas Kohns, und dem Landesarzt der Johanniter Sachsen, Prof. Dr. med. Brock, wurde Theorie gelernt und Praxis geübt. Alle Teilnehmer schlossen die Qualifikation erfolgreich ab und freuen sich über die besonderen Kenntnisse über Sportverletzung. Auch wenn alle Teilnehmer aktiv Sportlern zur Seite stehen, hoffen sie dennoch, dass sie die neuen Fähigkeiten nicht so schnell anwenden müssen. „Aber wenn es passiert, dann kann ich nun sicher helfen!“ sagt Karolin Münch, zufriedene Teilnehmerin der Qualifikation.