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Nähe und Menschenwürde
Die meisten Menschen wünschen sich, am Lebensende in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung zu sein, betreut von Angehörigen und Freunden. Der Johanniter Hospizdienst setzt sich dafür ein, diesen Wunsch sterbender Menschen zu erfüllen und so, in Zusammenarbeit mit dem Palliativteam, Pflegediensten und Hausärzten ein würdiges Sterben zu ermöglichen.
Hilfe, Trost und Begleitung
Die ehrenamtlichen Hospizmitarbeiter der Johanniter nehmen sich Zeit, spenden Trost und helfen den Alltag zu erleichtern. Sie geben Beistand und Hilfe- auch für die Angehörigen. Sorgfältig ausgewählte ehrenamtliche Mitarbeiterinnen werden intensiv geschult und auf die Begleitung von sterbenden Menschen vorbereitet.
Begleitung von Trauernden
Der Umgang mit dem Verlust und der Trauer um einen nahen Menschen ist in unserer Gesellschaft nicht selbstverständlich. Trauerprozesse sind schmerzhaft und können langwierig sein. Beratung und Begleitung in dieser Zeit kann den Betroffenen helfen, mit den Gefühlen des Verlustes umzugehen und wieder leben zu lernen. So unterschiedlich und vielfältig die Trauer bei den Menschen sein kann, ist auch die Nachfrage nach Unterstützung. Erfahrene ehrenamtliche Hospizmitarbeiter des Johanniter Hospizdienstes wurden speziell für die Trauerbegleitung ausgebildet. Gespräche können in einem geschützten Rahmen sowohl zu Hause bei den Trauernden als auch in den Räumen des Hospizdienstes stattfinden.
Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV)
Die Palliativversorgung ist eine speziell auf die Bedürfnisse von Menschen in der letzten Lebensphase ausgerichtete ganzheitliche Behandlung. Sie dient dem Ziel, die Lebensqualität und die Selbstbestimmung schwerstkranker Menschen zu erhalten, zu fördern und zu verbessern und ihnen ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung zu ermöglichen. (SAPVRichtlinie, Dez. 2007)

