Johanniter auf dem Bundeskongress Hausnotruf

Berlin, 30. September 2016

v.l.n.r: Silke Niewohner, wir pflegen e.V.; Thomas Mähnert, JUH-Landesvorstand Niedersachsen-Bremen, Elisabeth Scharfenberg, pflegepolitische Sprecherin, Die Grünen.

„Alt werden ist immer noch die einzige Möglichkeit, lange zu leben“. Mit diesem Zitat von Hugo von Hofmannsthal hat Ulla Schmidt, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und Bundesgesundheits- ministerin a.D., die Gäste des Bundeskongresses Hausnotruf am 30. September in Berlin in ihrem Grußwort auf das spannende Thema der Veranstaltung eingestimmt.

 

Die rund 300 Teilnehmer diskutierten unter anderem über die Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Bedarf an Hausnotrufdiensten und anderen Assistenzsystemen und informierten sich über technische Neuheiten auf dem Gebiet.

 

Aktuelle Studien zeigen, dass der typische Hausnotrufkunde heute über 80 Jahre alt ist. Eine zentrale Frage der Veranstaltung war es daher, wie man mehr Bewusstsein für den Nutzen von Hausnotrufdiensten schaffen und neue, jüngere Zielgruppen erreichen kann. Thomas Mähnert, Mitglied des Vorstandes des JUH-Landesverbandes Niedersachsen/ Bremen, brachte es in der Diskussion auf den Punkt: „Der rote Knopf steht noch immer in dem Ruf, nur etwas für alte, kranke und gebrechliche Menschen zu sein. Hier müssen wir ansetzen und deutlich machen, dass es vielmehr um Prävention geht.“

 

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist einer der großen Anbieter von Hausnotrufdiensten in Deutschland. Mehr als 140.000 Menschen bundesweit nutzen den Hausnotruf der Johanniter.