

Springe direkt zu: Inhaltsbereich Suchfunktion Ansprechpartner und Links Service-Funktionen Hauptnavigation
Retter des Oderbruchs, leuchtendes Vorbild für das Ehrenamt, Held wider Willen – die lobenden Worte auf Hans-Peter von Kirchbach, Präsident der Johanniter-Unfall-Hilfe, hätten anlässlich seines 70. Geburtstags nicht freundlicher ausfallen können. Rund 150 Gäste ehrten den Potsdamer und ehemaligen Generalinspekteur der Bundeswehr am 3. August mit einem festlichen Empfang im Schloss Glienicke in Berlin-Wannsee.
Zu den Ehrengästen zählten neben dem Herrenmeister des Johanniterordens, Dr. Oskar Prinz von Preußen, auch Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, mehrere Mitglieder des Bundestages, der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Christoph Unger, der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Christian Schmidt, der Oberbürgermeister der Stadt Potsdam, Jann Jakobs, sowie der ehemalige Ratsvorsitzende der EKD und Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Prof. Wolfgang Huber.
Nach der Begrüßungsansprache von Graf von Bassewitz und persönlichen Worte des Herrenmeisters an den Jubilar folgte das Grußwort des Ministerpräsidenten Platzeck. In seiner bewegenden Rede bezeichnete er es als „Geschenk und Privileg“, einen Menschen wie Hans-Peter von Kirchbach zu kennen. Beide kämpften 1997 gegen die Oderflut. Den Bundeswehr-Einsatz habe von Kirchbach damals „mit dem Kopf geplant und mit dem Herzen geführt“. Die Festansprache hielt Prof. Huber, weitere Grußworte sprachen Bundesvorstandsmitglied Dr. Arnold von Rümker sowie Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, Präsident des Malteser Hilfsdienst.
Sichtlich bewegt dankte der Jubilar seinen Gratulanten für die guten Worte. Er hatte im Vorfeld darum gebeten, auf persönliche Geschenke zu verzichten und stattdessen die Arbeit der Johanniter, speziell zugunsten bedürftiger Schüler in der evangelischen Kinder- und Jugendakademie Eberswalde, mit einer Spende zu bedenken.