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Kirchentag lobt Einsatz der Johanniter

Kompliment für das ehrenamtliche Engagement

Dresden, 07. Juni 2011

„Ohne die Johanniter könnte der Kirchentag so nicht stattfinden – vielen herzlichen Dank, dass Ihr da seid!“ Mit diesen Worten hat Katrin Göring-Eckardt, Präsidentin des 33. Deutschen Evangelischen Kirchentags und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, während ihres Rundganges auf dem Kirchentag am 3. Juni die vielen ehrenamtlichen Helfer der Johanniter gelobt. Aus dem ganzen Bundesgebiet waren sie nach Dresden gereist, um vom 1. bis 5. Juni zu helfen: in der Kinderbetreuung, bei den Fahr- und Begleitdiensten für Besucher mit Behinderung, aber auch in der medizinischen Absicherung der insgesamt 2300 Veranstaltungen.

Allein im Sanitätsdienst waren rund 560 Helfer im Einsatz, die fast 1400 Menschen verarzteten: Vom Sonnenbrand bis hin zu Verstauchungen und internistischen Notfällen reichten die Einsatzfälle. Vor allem die sommerlichen Temperaturen am Wochenende hielten die Rettungskräfte auf Trab, teilweise wurde alle 80 Sekunden ein Einsatz registriert. „Am 4. Juni mussten die Helfer binnen zweier Stunden fast 100 Mal zu Hilfe eilen“, berichtet Wolfgang Herold, Einsatzleiter Sanitätsdienst.

Sven Marschel, Projektleiter des Johanniter-Einsatzes, hebt vor allem die Zusammenarbeit mit der Johanniter-Jugend und dem Technischen Hilfswerk positiv hervor. Die Helfer in Rot und Blau arbeiteten Hand in Hand, etwa bei der technischen Infrastruktur und der Errichtung der fast 100 Quadratmeter großen Führungs- und Kommunikationszentrale. „Das hat vorbildlich funktioniert“, sagt Marschel.

Volker Knöll, Geschäftsführer des Kirchentages, unterstrich bei seiner Rede am Helferdank-Abend ebenfalls die Bedeutung der Johanniter. Auch JUH-Präsident Hans-Peter von Kirchbach überbrachte einen Dankesgruß. Die sächsischen Landesvorstände tourten zeitgleich durch die Einsatzbereiche, um den Helfern persönlich für ihre Leistung zu danken. „Ich habe den Eindruck, dass diese Geste sehr gut ankam“, berichtet Projektleiter Marschel.

Neben Sanitätsdienst, Fahr- und Helferdiensten gab es beim Kirchentag noch zwei weitere Einsatzfelder für engagierte Johanniter: den Messestand aller Ordenswerke und den Stand der Johanniter-Jugend im Zentrum Jugend. „Die Zusammenarbeit hat uns allen – JUH-Mitarbeitern, Ordensschwestern und Angestellten der Johanniter Seniorenhäuser GmbH – großen Spaß gemacht“, resümiert Daniela Schiefner, Verantwortliche für den Johanniter-Stand. Besonders gut besucht waren die Aktionen am Stand, beispielsweise der Breakdance-Workshop oder die Mal-Therapie, bei der die Besucher selbst zu Zahnbürste und Schaschlikspieß greifen durften, um ihr individuelles Farbenbild zu kreieren. „Viele Besucher nutzten auch die Möglichkeit, sich bei uns im Hausnotruf-Café auszuruhen und ins Gespräch zu kommen“, so Schiefner.

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