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Im März 2009 hat die Johanniter Service Gesellschaft mbH (JSG) das HelpDesk-System, ein integriertes Meldesystem zur Dokumentation und Abarbeitung von Störungen, im Johanniter-Krankenhaus Genthin-Stendal offiziell eingeführt. Das Störmeldesystem mit gekoppelter Auftragsvergabe (intern/extern), das bereits zu Beginn des Jahres 2009 in seine Testphase ging, wurde zusammen mit der iffm GmbH entwickelt und auf die nutzerspezifischen Belange der Organisationsabläufe im JKH Genthin-Stendal angepasst. Nachdem seit März 2009 das HelpDesk-System für die Betriebstechnik erfolgreich eingesetzt wird, folgte im Mai 2009 die Integration der Medizintechnik.
Das HelpDesk-System ist ein Modul innerhalb des visuellen Gebäudeinformationssystems „iffmGIS“. Das System zählt zu den so genannten CAFM-Anwendungen (Computer Aided Facility Management: rechnergestütztes Gebäudemanagement) und wird bereits seit dem Jahr 2004 in der JSG als strategisches Instrument erfolgreich eingesetzt. Das System unterstützt mit seiner Datenbank und der CAD-Technologie (computergestütztes Zeichnen bzw. Konstruieren) die effektive Bewirtschaftung der Johanniter-Liegenschaften. So erfolgt beispielsweise über dieses Programm das Instandhaltungsmanagement zur Bewirtschaftung sämtlicher betriebs- und medizintechnischer Anlagen.
Mit der Einführung des HelpDesk-Systems im Johanniter-Krankenhaus Genthin-Stendal wurde eine zentrale Meldestelle mit einem Service-Telefon eingerichtet. Mit Eingang der Störmeldung wird im System ein entsprechender Auftrag generiert und an den zuständigen Mitarbeiter der Technik weitergeleitet. Die Auftragsdurchführung erfolgt anschließend vor Ort, wobei nach Erledigung eine Rückmeldung über das System an den Auftraggeber erfolgt.
Mit dem Einsatz dieses innovativen Instruments werden die Arbeitsabläufe im Bereich der Instandhaltung von betriebs- und medizintechnischen Anlagen zeitsparend automatisiert. Zusätzlich werden die Prozesse und Kostenstrukturen transparent dargestellt.