

Springe direkt zu: Inhaltsbereich Suchfunktion Ansprechpartner und Links Service-Funktionen Hauptnavigation

Ein Bestandteil von Qualitätsmanagement ist es zu überprüfen, ob man auf dem richtigen Wege ist. Diese Überprüfung wird als "Qualitätssicherung" bezeichnet.
Wir orientieren uns bei unserer Qualitätssicherung an der international anerkannten Definition der DIN EN ISO 8402 (9000).
Daraus abgeleitet werden wir sowohl externen als auch internen Anforderungen an Qualitätsüberprüfungen gerecht.
Hierbei werden bundesweit nach einem vorgegebenen Verfahren Daten aus dem Krankenhaus an eine zentrale Stelle übermittelt, dort mit den anderen Kliniken verglichen und ausgewertet. Die Rückmeldungen dieser Stelle (BQS) dienen uns für unsere Arbeit in den medizinischen Qualitätszirkeln. (http://www.bqs-online.de)
Die medizinisch-ärztlichen und pflegerischen Bereiche unserer Häuser beteiligen sich zudem an diversen externen freiwilligen Qualitätssicherungsverfahren. Im ärztlichen Bereich sind diese überwiegend im Zusammenwirken mit den jeweiligen Fachgesellschaften organisiert. Ergebnisse für unsere Krankenhäuser fließen hieraus nachvollziehbar und gewinnbringend mit ein.
Die Johanniter GmbH als Träger aller bundesdeutschen Johanniter-Krankenhäuser und Altenpflegeeinrichtungen betreibt ein sich kontinuierlich verfeinerndes Berichtswesen zur Steuerung des gesamten Verbandes. Teil dieses Berichtswesens ist das Risikomanagement entspr. KonTraG. Regelmäßige Qualitätsworkshops auf Bundesebene mit ausgewiesenen Themen (z.B. Ergebnisse des Berichtswesens) dienen der übergreifenden Analyse, Beratung und Zielvereinbarung.

Hier ist insbesondere die Teilnahme der Johanniter-Krankenhäuser an der „Initiative Qualitätsmedizin“ (IQM) aufzuführen Alle Krankenhäuser, die alleine oder in Kombination den Namen „Johanniter“ tragen, haben sich in einer Allianz zusammengeschlossen und gehören als Gruppe zu den Mitbegründern von IQM. IQM wiederum als freiwilliges Konsortium aus unterschiedlichen Trägergruppen aus Deutschland und der Schweiz, hat sich zum Ziel gesetzt, anhand von Routinedaten (also ohne zusätzlichen Erhebungsaufwand) zunächst alle teilnehmenden Krankenhäuser über ausgewählte Indikatoren zu vergleichen. Erst dieser Vergleich, der noch gar nichts über gute oder schlechte Qualität aussagt, ermöglicht es nun den einzelnen Trägern in ihren Einrichtungen nach Optimierungspotentialen zu suchen, diese mittels trägerübergreifender Peer Reviews aufzuspüren und dann selbst zu nutzen. Kurz: wir sichern unsere Qualität nicht durch die bloße Datenvergleiche, sondern aus den sich daraus ergebenden hausindividuellen Untersuchungen. All das ausschließlich auf Chefarzt-Niveau! [mehr]
Alle Johanniter-Krankenhäuser überprüfen intern ihre Leistungsfähigkeit und ihre Verfahrensgüte analog den durch das Leitbild der Johanniter vorgegebenen Qualitätszielen. Hierzu nutzen die Johanniter-Krankenhäuser u.a. auch die Systematik der Selbstbewertung von KTQ®/ProCumCert, Audits nach ISO 9001 und weitere Verfahren. Mit diesen Werkzeugen für Teilbereiche eines Krankenhausbetriebes werden Erkenntnisse gewonnen, die neben der internen Nutzung in Qualitätszirkeln mittelfristig auch auf Verbundsebene zu mehr Transparenz und "kontinuierlicher Verbesserung" (KVP) führen werden.
Angesichts der Fülle von qualitätsrelevanten Projekten in unseren Häusern sei an dieser Stelle beispielhaft ein Augenmerk auf die diversen Projekte zu „Klinischen Behandlungspfaden“ hingewiesen. Klinische Behandlungspfade werden dabei anhand von Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften mit hauseigenen empirischen Erkenntnissen in fachübergreifend besetzten Arbeitsgruppen verknüpft, Schritt für Schritt analysiert, dargelegt, diskutiert, neu justiert und dann so als qualitätsvereinbartes Verfahren (Pfad) verabredet.