Kulturförderpreis für „Theas Reise“

Stendal, 02. Dezember 2017

Schülerinnen und Schüler der Krankenpflegeschule der Johanniter in Stendal lernen „mit Theater“.
Foto: Regina Villavicencio

Das Projekt „Theas Reise“ ist Ende November mit dem Kulturförderpreis der Stadt Stendal ausgezeichnet worden. Dabei handelt es sich um ein gemeinsames Vorhaben von Johanniter GmbH, Johanniter-Krankenhaus Genthin-Stendal und der Johanniter-Krankenpflegeschule in Genthin, bei dem sich die Schülerinnen und Schüler der Schule intensiv mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden von Christentum, Islam und Judentum beschäftigten. Zum Abschluss studierten sie unter Leitung einer Pädagogin vom Theater der Altmark in Stendal eine Szene aus dem Stück „Theos Reise“ ein - nach dem gleichnamigen Jugendbuch.

Die Szene erzählt die Geschichte eines Mädchens, „Thea“ genannt, das in Jerusalem auf einen Moslem, eine Jüdin und eine Christin trifft. Sie diskutieren lebhaft gesellschaftliche und religiöse Themen. Die nicht-gläubige Thea stellt kritische Fragen, äußert jugendlich-aufmüpfige Ansichten, fordert ihre Gesprächspartner heraus. Sie bekommt Einblicke in Glauben und Werte der drei Religionen, für die die „heilige Stadt“ Jerusalem gemeinsamer Schnittpunkt ist.

Das Theaterstück wurde während des Reformationsjubiläums in Wittenberg und danach in Stendal und Heilbronn aufgeführt.