Engagement der Johanniter-Hilfsgemeinschaften in der Flüchtlingshilfe

Berlin, 17. März 2016

Der Zustrom an Flüchtlingen/Asylbewerbern nach Deutschland und Europa fordert unser Tätigwerden in besonderer und vielfältiger Weise heraus. Das ehrenamtliche Engagement der Johanniter-Hilfsgemeinschaften ist zur Bewältigung der enormen Aufgaben von großer Bedeutung. Hilfe wird überall dort geleistet, wo sie benötigt wird. Sie ist nicht auf bestimmte Dienste beschränkt, sondern orientiert sich an den Bedürfnissen der Betroffenen und den Möglichkeiten und Mitteln der ehrenamtlichen Helfer/innen in den Johanniter-Hilfsgemeinschaften. 

Die ehrenamtliche Arbeit der regional aufgestellten Johanniter-Hilfsgemeinschaften setzt auf kommunaler Ebene an, also dort, wo Flüchtlinge/Asylbewerber nach Erst-aufnahme und vorläufiger zentraler Unterbringung jedenfalls für die Dauer des Asyl-verfahrens in einer Kommune bleiben. Dort arbeiten die JHGen mit anderen johanni-terlichen Werken und Einrichtungen (insbesondere der bundesweit auf vielen Gebieten mit ehren- und hauptamtlichen Kräften tätigen Johanniter-Unfall-Hilfe), wie auch mit Kirchengemeinden, Diakonie und anderen Hilfsorganisationen zusammen.

Der Zustrom an Flüchtlingen/Asylbewerbern nach Deutschland und Europa wird voraussichtlich noch eine längere Zeit anhalten und auch mit einer Anpassung von gesellschaftlichen Veränderungen verbunden sein. Dies wird bei der Gestaltung der Tätigkeiten und der Planung des Ressourceneinsatzes im Auge zu halten sein, damit Bereitschaft und Kapazität zu kurz- und langfristigen Hilfeleistungen aufrecht- erhalten werden können.

Wenn Sie Interesse an einer Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements der Johanniter-Hilfsgemeinschaften in der Flüchtlingshilfe haben, freuen wir uns über eine Kontaktaufnahme mit der JHG in Ihrer Region.

Christoph Frhr. von Hammerstein
JHG-Ordensbeauftragter