Pressespiegel

Unterstützung von Flüchtlingen in St.Hubert

Rheinische Post v. 21.4.2015

Unterstützung der Flüchtlingshilfe in Kempen-St.Hubert

Extratipp Krefeld, Ausgabe v.25.04.2015:

 

Kurzfassung der letzten Presseberichte über einige unserer Projekte:

Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ)
Neue Rhein-Ruhr-Zeitung (NRZ) 27. 04. 2005-06-01

 
Anpacken, wo die Not am größten ist
Johanniter-Hilfsgemeinschaft Duisburg-Krefeld
unterstützt unterschiedliche Projekte

4000 Euro hatte der Basar eingebracht, den die Johanniter-Hilfsgemeinschaft Duisburg-Krefeld im November im Klinikum Fahrn veranstaltet hatte.

Eine Summe, die darauf schließen lässt, welch großer Aufwand hier von den ehrenamtlichen Mitgliedern getrieben wurde, um eine qualitativ hochwertige Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Durch Spenden aufgestockt, hatte die Hilfsgemeinschaft  9000 Euro zu vergeben, „ und das in einem Umfeld, wo die Spendenbereitschaft allgemein zurückgeht“, wie Dr. Ludwig Paull, Sprecher der Hilfsgemeinschaft, betonte. Lücken im sozialen Netz schließen zu helfen, ist die vornehmste Aufgabe der Duisburg-Krefelder Gemeinschaft, die 85 Mitglieder zählt. Dort anzupacken, wo die Not besonders groß ist, haben sie sich auf die Fahnen geschrieben. Dabei sind die Johanniter dankbar für jede Unterstützung, ob finanziell oder materiell. Den Basar, der jährlich wechselnd in Essen und Duisburg stattfindet, fördern auch Sponsoren. Weitere Projekte in Duisburg sind die Hilfe verarmter Familien und Obdachloser in Zusammenarbeit mit der Marienkirche, die Betreuung Multiple-Sklerose-Erkrankter und die Versorgung von 900 Kindern im ostpreußischen Gumbinnen mit einer täglichen Mahlzeit.

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Leckeres am schön gedeckten Tisch
Die Stadtteilküche in Bruckhausen legt Wert auf  ihr Outfit –
Spende würdigt das Engagement

Von Gudrun Mattern

Wer bezahlen kann, gibt einen Euro, wer kein Geld hat, isst kostenlos mit. Das Prinzip des Mittagstisches,  den die evangelische Kirchengemeinde Bruckhausen  täglich in ihrem Gemeindehaus deckt, hat sich seit 1992 bewährt.

„2200 Essen kostenlos und noch einmal so viele für einen Euro haben wir im letzten Jahr ´rausgegeben“, erzählt Brigitte Heineken, „Chefin“ und gute Seele der Stadtteilküche. Hier schmeckt der Kartoffelsalat wie bei „Muttern“, hier sind die Tische nett gedeckt mit Kerzen und echten Blumensträußchen. Hier kann man andere Menschen treffen. Heineken: „Es kommen Leute jeden Alters, nicht nur bedürftige, manche schätzen nur die Kommunikation.“ Pfarrer Rüdiger Klemm bestätigt, dass das Gemeindehaus vielen ein Zuhause biete. Jetzt wurde das großartige Engagement der Helferinnen und Helfer, die die Stadtküche betreiben, gewürdigt: „Ihre Spende war für uns auch eine Anerkennung“, bedankte sich Pfarrer Rüdiger Klemm bei den Mitgliedern der Johanniter-Hilfsgemeinschaft für die großzügige Zuwendung von 3000 Euro. Die hingegen warfen den Spielball gleich zurück: Gern seien sie gekommen, beim ersten Mal gleich so freundlich aufgenommen worden, wie alte Bekannte. Das ist eben auch Bruckhausen.

Während drinnen noch das Mittagessen genossen wird, versammeln sich draußen immer mehr Menschen, um auf die Lieferung der Lebensmittel der Duisburger Tafel zu warten, die kostenlos an sie verteilt werden. Oft sind über 100 Menschen da. Das seien nicht alles Bruckhauser, so Pfarrer Klemm. „Die Leute kommen aus dem gesamten Norden.“



Für die Gemeinde war’s Weihnachten
Mit der „fetten“ Spende nicht gerechnet

„Wie ein kleines Weihnachten“ sei es für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer gewesen,  als sie von dem „Geldsegen“ erfahren hätten, so Pfarrerin Anja Humbert: Die Johanniter-Hilfsgemeinschaft hatte dem „Kindermorgen“ 3000 Euro gespendet.

„Wir waren erst einmal überfordert, weil wir gar nicht damit gerechnet hatten“, bestätigt Pfarrer Ernst Raunig die Überraschung. Doch darauf, dass ihr Kindermorgen ausgewählt wurde, kann die Veranstalterin, die evangelische Kirchengemeinde Marxloh, auch stolz sein. Jeden Samstagkommen im Gemeindehaus in der Dahlstraße 25 bis 30 Kinder zusammen, um ihre Freizeit sinnvoll miteinander zu gestalten, Alter vier bis 13. „Sie sollen hier ein zweites Zuhause erleben“, erklärt Raunig. Damit auch die größeren blieben, für die es ohnehin zu wenig Angebote gebe, sei es eben wichtig, einen Kicker oder Billardtisch anschaffen zu können. Die Kleineren bekommen Sitzkissen, so dass noch mehr Gemütlichkeit einkehren kann, wenn man über die Steine, die belasten, Blumen, die erfreuen und Kerzen, die Wünsche erfüllen redet.

Gu