Aktuelles

Klassische Ölmalerei

Am 15. Juni um 16.00 Uhr lud die Johanniter-Hilfsgemeinschaft zur Ausstellungseröffnung der Wiesbadener Malerin Renate Krug von Nidda ein. Auch wenn es ein sehr heißer Tag war, kamen viele Bewohner und Gäste zunächst in den Garten des Hauses, wo es rund um die Kräuterhochbeete eine kleine Einführung gab. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende der JHG Sabine van Dedem, erzählte Frau von Krug über ihre Inspirationsquellen und ihre besondere Technik der Ölmalerei. Frau von Krug hatte 2016 eine Reise von Antibes in Südfrankreich entlang der Mittelmeerküste bis nach Cadaques in Spanien unternommen. Auf dieser Reise sind die Ideen zum Beispiel für die Bilder der stürmischen See entstanden. Das Verhältnis von Licht und Schatten ist prägend für diese Gemälde. Auch die Malerei des Impressionismus und die des Malers Salvadore Dalí, der in Cadaques malte, hatten Einfluss auf ihre Bilder. Das kann man sehr schön an ihren Seerosenbildern sehen und an den surrealistischen Bildern.  Nach der Einführung und einem erfrischenden Glas Sekt oder Orangensaft sind die Gäste dann zu den 17 Ölgemälden im Erdgeschoss des Hauses gegangen, um sich im Detail mit der Künstlerin auszutauschen!

 

 

Der Frühling ist die schönste Zeit!

Unter dem Motto „Der Frühling ist die schönste Zeit!“ nach einem Gedicht von Annette von Droste-Hülshoff  lud die Johanniter-Hilfsgemeinschaft Dreieich zu einem geselligen Nachmittag ein. Viele Bewohner und Bewohnerinnen kamen am 13. Mai um 16.00 Uhr in den Restaurantbereich des Hauses, um Frau Rosemarie Schroeter und Frau Hanna Yang zuzuhören. Begrüßt wurden alle Gäste von der Vorsitzenden der Hilfsgemeinschaft Sabine van Dedem. Und dann konnte der Lieder-, Geschichten- und Gedichte-Nachmittag beginnen. Frau Schroeter, eine ausgebildete Sängerin, sang Volkslieder und klassische Lieder, zum Beispiel von Robert Schuhmann, unter der Klavierbegleitung von Frau Yang, einer Konzertpianistin. Frau Yang gab auch einige Klaviersoli. Die Geschichten und Gedichte hatten den Frühling zum Thema, und auch der Muttertag, der am nächsten Tag gefeiert werden sollte, kam nicht zu kurz! Am Ende des Liedernachmittags bekamen alle Bewohner ein getöpfertes Herz aus der Töpferwerkstatt der Johanniter-Hilfsgemeinschaft, das viele Bewohner sogleich an ihre Rollstühle oder Rollatoren hängten.

„Musik, die bewegt“

Am 22.April war das Duo „Kreatonal“ bei uns im Johanniter-Haus Dietrichsroth zu Besuch. 

Gemeinsam mit der ausgebildeten Sängerin Sonja Catalano (Mezzosopran) und der Akkordeonistin Christa Sehring erlebten die über 40 Bewohnerinnen und Bewohner ein Programm, das den Frühling im wahrsten Sinne des Wortes in den Wohnbereich 1 brachte.

Kräftig wurde mitgesungen, wenn Lieder wie „Kuckuck, Kuckuck“, „Tulpen aus Amsterdam“ oder „Veronika, der Lenz ist da!“ von der Sängerin angestimmt und von der Akkordeonistin begleitet wurden. Bei „Ganz in Weiß“ von Roy Black wurden viele Erinnerungen zum Beispiel an die eigene Hochzeit wach. Ein Sitztanz zu Tango-Klängen sorgte dafür, dass alle Besucher fröhlich  mitmachten.  

Sonja Catalano und Christa Sehring führten eindrücklich vor, wie schön und unterhaltsam Musik sein kann! Das Erleben und Gestalten von Musik war durch das musikalische Duo liebevoll auf die Bedürfnisse aller Besucher zugeschnitten, so dass man am Ende des Konzerterlebnisses nur frohe Gesichter sah.

Das Konzert wurde von der Johanniter-Hilfsgemeinschaft angeboten, die sich dafür einsetzen will, dass die beiden Musikantinnen im Herbst zurückkommen. Denn schließlich sangen sie zum Schluss „Auf Wiedersehen, auf Wiedersehen…“!

Ausstellungseröffnung "Die Winkelsmühle zu Besuch"

Die Johanniter-Hilfsgemeinschaft Dreieich lädt ein!  

 

Ausstellungseröffnung im EG- des Johanniter-Hauses Dietrichsroth  06. Februar 2017, 15.30 Uhr – 16.30 Uhr  „Die Winkelsmühle zu Besuch!“  

 

Die Bilder aus den Malkursen der Begegnungsstätte Winkelsmühle aus unserer direkten Nachbarschaft schmücken in der  kommenden Zeit unseren Erdgeschossbereich. Verschiedene begeisterte Hobbymalerinnen und –maler zeigen ihre farbenfrohen, unter Anleitung der Künstlerin Helge Husmann entstandenen Arbeiten.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Vorstand der JHG Dreieich

Eröffnung der Vernissage „Mit Freude an Farben und Formen!“

einige Exponate

Frau Renate Krug von Nidda

Unter dem Motto „Mit Freude an Farben und Formen“ fand am 10. Mai um 15.30 Uhr die Eröffnung der Ausstellung mit Bildern der Bewohner und Bewohnerinnen in der Alten- und Pflegeeinrichtung  Johanniter-Haus Dietrichsroth statt. Eine große Anzahl von Senioren war dazu in den Restaurantbereich gekommen, um unter dem Genuss eines Gläschen Sekts den Ausführungen von Frau Renate Krug von Nidda zuzuhören. Frau von Krug, selber Malerin, leitet den Kurs, an dem durchschnittlich 8 Bewohner und Bewohnerinnen mit großer Begeisterung teilnehmen. Frau von Krug erzählte: „Wer einmal dabei ist, hört auch nicht wieder auf! Denn diejenigen, die mitmachen, erfahren, dass jeder malen kann! Für alle Künstler und Künstlerinnen ist es immer eine große Freude, wenn am Ende ein fertiges Bild entsteht!“  Frau von Krug berichtete auch, wie die Gemälde entstehen: gemalt wird nach einer Motiv-Vorlage, die Frau von Krug vorzeichnet. Natürlich darf auch jeder nach eigenen Vorstellungen malen, aber meistens wird die Vorlage gewählt. Trotzdem ist jedes Bild anders und individuell!  Die farbenfrohen und lustigen Bilder sind für die kommenden Monate im Erdgeschossbereich des Johanniter-Haus Dietrichsroth, Taunusstraße 54-60, 63303 Dreieich zu sehen.  

 

Sabine van Dedem, Vorsitzende der Johanniter-Hilfsgemeinschaft Dreieich

Brot backen für alt und jung

Anfang Oktober setzte die Johanniter-Hilfsgemeinschaft Dreieich ein Projekt um, das im Ergebnis nicht nur gut schmeckte, sondern auch ein aktiver Beitrag dazu war Alt und Jung zusammenzuführen und zu begeistern. 20 Kilogram Brotteig wurden von den Bewohnern des Johanniterhauses Dietrichsroth gemeinsam mit den Kindern des Johanniter-Kindergartens "Drachenburg" (unter dem gleichen Dach) in Dreieichenhain geformt, aufs Blech gesetzt und gebacken. Den Ofen hatten übrigens im Jahr zuvor Schüler der nahen Weibelfeldschule gebaut. Ein schönes Beispiel für eine generationenübergreifende Aktion vor Ort.

Die "Dreieich StadtPost" berichtete.

Ein Therapiehund für Dietrichsroth
Ein Zwischenbericht über Therapiehund "Willow"

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich besuche seit 03/2013 das Johanniter-Haus Dietrichsroth in Dreieich in regelmäßigen Abständen ein- bis zweimal wöchentlich mit meiner noch sehr jungen Hündin Willow.

Ich selbst arbeite seit 2002 als Ergotherapeut. Zum momentanen Zeitpunkt arbeite ich Festeinstellung in der Ergotherapiepraxis Monika Danka mit dem Sitz in Langen. Zuvor arbeitete ich in diversen Praxen und Einrichtungen mit den verschiedensten Schwerpunkten.

Ziel der Besuche sind die Beschäftigung und Aktivierung der Einrichtungsbewohner mit der durchaus positiven Unterstützung des Mediums Hund.

Zum einen arbeite ich mit Willow in der Einzelbehandlung, welche überwiegend für bettlägrige Personen vorgesehen ist und zum anderen in der Gruppentherapie, welche weitgehend für mobilere Bewohner sinnvoll ist.

Willow fördert hierbei die verschiedenen Ebenen aus der sensorisch-integrativen Arbeit:

  • Steigerung im sensomotorisch-perzeptiven Bereich, d.h. Verbesserung der Wahrnehmung, des Körperbewusstseins und der Raum-Lage-Orientierung.
  • Steigerung im sozioemotionalen Bereich, d.h. Aufbau von Vertrauen, Erweiterung des Selbstwertgefühls, Freude am Kontakt, Steigerung des Verantwortungsgefühls
  • Förderung des kognitiven Bereiches, d.h. Erhöhung der Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit, Erhöhung der Sprechbereitschaft, Verbesserung der Begriffsbildung.

Willow ist in der Behandlung wertfrei. Sie geht freudig und ohne Vorurteile auf andere Menschen zu, es ist ihr egal, wie alt, krank oder behindert Betroffene sind. Sie nimmt Bewegungen und seltsame Laute als selbstverständlich hin und wird nicht ungeduldig. Auch wenn Sie nicht sofort ihr gegenüber versteht, wird sie so lange versuchen, den Menschen den Gefallen zu tun, bis sie es geschafft hat. Dabei reagiert Sie vielmehr auf Körpersprache und Mimik sowie auf Augenkontakt als auf die Sprache. Es ist Willow dabei egal, wie Menschen reden, oder verurteilt nicht, wenn Erwachsene keine deutliche bzw. gar keine Aussprache haben. Dabei regt ein Hund immer die Sprechfreude an- negativ und positiv, z.B. „Der ist aber so süß, darf ich ihn streicheln“, oder aber „Was macht der Hund hier? Ist der lieb?“ So entstehen schnell gruppendynamische Prozesse.

Nik Bendlin-Kampe

 

Ihr Kontakt zur JHG Dreieich Sabine Baronin van Dedem

Hainer Trift 10
63303 Dreieich