Rege Diskussionen am Stammtisch

Johanniterschwester Kathrin Zander - Dreieich, 25. August 2017

„Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“(Matthäus 18,20)  - dies ist der Leitgedanke des Johanniterschwesternschaft-Stammtisches der sich am 18.08.2017 zum zweiten Mal  im Johanniter-Haus Dietrichsroth getroffen hat. Dabei steht der kollegiale und auch supervisionsähnliche Austausch zu den täglich bewegenden Themen im Vordergrund. ‚Das aktive Einbringen von Fragen, die mich im Alltag bewegen und die Rückmeldung von den Kollegen ist eine große Bereicherung‘ – dabei sind sich die Stammtischmitglieder einig. In einer gemischten Gruppe von Johanniterschwestern, Förderern, Johannitermitarbeitenden und Interessierten wurden auch politische Themen diskutiert und die Frage nach dem „Wie können wir uns dabei einbringen?“ besprochen. „Die gesetzlichen Änderungen der Pflegestärkungsgesetzte veranlassen uns neu und anders zu denken, wobei es unsere Stärke ist, das Bewehrte und die langjährigen Erfahrungen in der Pflege dabei einfließen zu lassen.“ sagt Johanniterschwester Gabriele Roettger als Sie über die Idee der geplanten Podiumsdiskussionen spricht. Eine noch bessere Vernetzung aller sozialen Organisationen, die Blickwickel der anderen Akteure im Gesundheits- und Sozialwesen zu verstehen und gemeinsam Ideen für die Zukunft entwickeln, soll dabei das Ziel sein. Neben globalen Themen bewegte den Stammtisch auch das johanniterinterne Arbeiten. Das Spannungsfeld zwischen dem traditionellen Leitgedanken des Johanniter-Ordens „Dem Herren Kranken dienen“ und dem modernen Dienstleistungsgedanken stand dabei zur Diskussion und wird den Stammtisch auch in den nächsten Treffen begleiten.