News aus der Berufspolitik

Auf dieser Seite finden Sie monatlich aktualisiert den Newsletter des DBfK und aktuelle lesenswerte Artikel/ Pressemitteilungen. Der Newsletter erscheint Mitte des laufenden Monats.

Die Schwesternschaft unterstützt die "Freiwillige Registrierung beruflich Pflegender"

-eine Initiative unter Trägerschaft des Deutschen Pflegerates

Warum eine "Freiwillige Registrierung für beruflich Pflegende"?

Für Sie persönlich bedeutet es, zu zeigen, dass Sie sichtbar auf dem Laufenden bleiben und die neuesten Erkenntnisse der Pflege kennen. Für den Arbeitgeber gilt die Registrierung als Qualitätsprädikat, da nur diejenigen sich als registrierte beruflich Pflegende ausweisen dürfen, die entsprechende Qualifizierungsnachweise erbringen.

Früher hieß es nach dem Examen: "Ich habe ausgelernt". Heutzutage nehmen Wissen und Erkenntnisse rapide zu und seitens des Gesetzgebers werden Qualitätskontrollen gefordert - gute Gründe für Sie, als berufliche Pflegende, sich kontinuierlich fortzubilden. Durch eine Registrierung verdeutlichen sie Ihre beständige Kompetenzerweiterung und Ihr aktives, interessiertes Berufsverständnis - ein Attraktivitätspunkt bei Arbeitgebern. 

Auf gesellschaftspolitischer Ebene bedeutet es Ihren aktiven Beitrag zur Professionalisierung der Berufsgruppe. Politische Planung zum Bedarf von Pflegekräften ist schwer möglich, da es kaum valide Daten über Anzahl, Tätigkeit und Qualifikation gibt. Durch die Freiwillige Registrierung gibt es in Deutschland erstmalig die Möglichkeit, zuverlässige Daten über die Anzahl der in der Berufsgruppe Tätigen, deren Einsatzorte und Qualifikationen zu erheben. Diese Zahlen und Fakten sind Argumente, die berufspolitisches Gewicht haben.

Sie helfen mit, dass über unsere Berufsgruppe konkrete Daten ermittelt werden.

Ablauf der "Freiwilligen Registrierung beruflich Pflegender"

Sie lassen sich registrieren bei der unabhängigen freiwilligen Registrierungsstelle für beruflich Pflegende http://www.regbp.de/anmeldung.html

Die Registrierung gilt jeweils für die Dauer von zwei Jahren.

In diesen zwei Jahren sind 40 Fortbildungspunkte nachzuweisen, erst dann kann eine Folgeregistrierung erfolgen. Dabei sollten Fortbildungen besucht werden, die unterschiedliche Kompetenzbereiche fördern:

Fachkompetenz: fachbezogen (z. B. Kontinenztraining, Injektionen, Lagerung) und fachübergreifend (z. B. Qualitätsentwicklung, Pflegetheorien, Berufsrecht)

Sozialkompetenz, z. B. Rhetorik, Kommunikation, Konfliktbewältigung

Methodenkompetenz, z. B. Gestaltung des Pflegeprozesses, Anleitung

Ein Beispiel:

Innerhalb von zwei Jahren besuchen Sie:

  • die Schwesterntage mit Fortbildungsveranstaltungen (je 6 Punkte)

     = 12 Punkte

  • ein zweitägiges Seminar der Johanniter-Schwesternschaft (je Tag 8 Punkte) =16 Punkte
  • eine Einführung in ein neues Gerät (45 min) = 1 Punkt

ebenfalls erhalten Sie Punkte für:

  • Ihre Mitgliedschaft in der Johanniter-Schwesternschaft e.V.

    (3 Punkte pro Jahr) = 6 Punkte

  • das Abonnement einer Fachzeitschrift (3 Punkte pro Jahr) = 6 Punkte
  • Fragebögen unseres Online-Fortbildungsmoduls CNE (Certified Nursing Eduction) im internen Bereich unserer Website (3 Punkte pro Lerneinheit/ Fragebogen)= 3 Punkte

In diesem Beispiel haben sie bereits 44 Punkte gesammelt!! 

Auch wenn Sie nicht berufstätig sind, können Sie sich freiwillig registrieren lassen und durch Besuch von Fortbildungen Ihre Punkte sammeln. Die Kriterien sind mit dem Deutschen Pflegerat e.V. abgestimmt www.deutscher-pflegerat.de

Für alle Johanniterschwestern übernimmt die Johanniter-Schwesternschaft e.V. für die Erstregistrierung 100 % und für die Folgeregistrierung 50% der Gebühren.