Der UPS "Road Code" geht mit 250.000 US-Dollar in die zweite Runde

Berlin, 18. Juli 2013

130.782 Unfälle passierten 2012 auf Berlins Straßen – 42 davon endeten tödlich.

 

Häufigste Gründe waren eine nicht angepasste Geschwindigkeit, Abbiegefehler und Alkoholeinfluss. Eine Risikogruppe unter den Verkehrsteilnehmern wie auch unter den Verunglückten sind Jugendliche und junge Erwachsene. Ursache ist oft die Fehleinschätzung des Gefahrenpotenzials.

 

Hier setzt das gemeinsame Unfallpräventionsprojekt „Road Code“ von United Parcel Service Deutschland (UPS) und der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (JUH) an, welches seit 2012 bundesweit durchgeführt wird. In computergestützten Workshops lernen die 13- bis 24-jährigen Teilnehmer die Gefahren des Straßenverkehrs besser kennen. An portablen Bildschirmsimulatoren testen die Jugendlichen ihre Fähigkeiten. Ablenkungen wie SMS-Schreiben während des Fahrens werden ebenso simuliert wie das Fahren unter Alkoholeinfluss.

 

Für die Umsetzung des bundesweiten Projektes überreichte Frank Sportolari, Generalbevollmächtigter von UPS Deutschland, im Namen der UPS Foundation am 18. Juli in Berlin eine Spende von 250.000 US-Dollar an Wolfram Rohleder, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe. „Sicherheit ist für UPS von sehr hoher Priorität. Mit der Road Code Initiative möchten wir Jugendliche von unseren Erfahrungen profitieren lassen“, so Frank Sportolari. „Mit den Johannitern haben wir hierfür einen Partner gefunden, der weitreichende Erfahrungen in der Organisation von Schulungen besitzt und bundesweit vertreten ist.“

 

„Die Johanniter sind, ähnlich wie UPS, schon mit Blick auf die eigenen Mitarbeiter in besonderem Maße sensibilisiert für das Thema Sicherheit im Straßenverkehr. Aber nicht nur das: Natürlich werden wir bei unserer Arbeit auch jeden Tag mit den oft genug dramatischen, lebensverändernden Folgen fahrlässigen Fahrens konfrontiert“, so Wolfram Rohleder.  „Mit der UPS Road Code Initiative können wir aktiv einen Beitrag dazu leisten, jugendliche Fahranfänger besser auf ein verantwortungsvolles Fahren vorzubereiten.“

 

Die Johanniter schulten im zweiten Halbjahr 2012 bundesweit in 13 Workshops 160 Jugendliche. Für das laufende Jahr 2013 sind 40 Workshops geplant mit mehr als 500 Fahranfängern. Die Trainingsstandorte der Johanniter haben sich im Laufe eines Jahres nahezu verdoppelt. Weitere Verbände der Johanniter sind an der Durchführung des Road Code-Projekts interessiert.