Herausforderungen der Zukunft im Bevölkerungsschutz

Münster, 06. November 2017

Ein gewöhnlicher Sanitätsdienst, der zum Katastropheneinsatz  wird; Verdacht auf Ebola in einer Flüchtlingsunterkunft; eine Gasexplosion, die sich als Terroranschlag herausstellt; Retten, Pflegen, Betreuen ohne Strom, Telefon, Diesel – mit diesen und anderen Szenarien haben sich die rund 140 Teilnehmer aus ganz Deutschland beim Bevölkerungsschutzkongress der Johanniter auseinandergesetzt, der vom 3. – 5. November in Münster stattfand – ganz praktisch und unter Echtzeitbedingungen.  
Gemeinsam mit Fachleuten aus befreundeten Hilfsorganisationen, Behörden und der Wissenschaft beleuchteten sie außerdem die Fragen, welche Rolle das Ehrenamt heute und in der Zukunft im Bevölkerungsschutz hat, wie man mehr junge Menschen für ein solches Engagement gewinnen kann, wie Aus- und Fortbildung für Helfer auf die veränderten Anforderungen durch neue Gefahrenlagen angepasst werden müssen, wie Spontanhelfer aus der Bevölkerung bei zukünftigen Unwetterkatastrophen u.a. sinnvoll eingebunden werden könnten und welche Rolle die Sozialen Medien dabei spielen. „Super Kongress mit interessanten und guten Denkanstößen“, so eines der vielen positiven Feedbacks aus dem Teilnehmerkreis.

Kontakt Pressestelle Therese Raatz

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