Johanniter beim Europäischen Katastrophenschutzkongress

Berlin, 19. September 2017

Anlässlich des 13. Europäischen Katastrophenschutzkongresses, der am 19. und 20. September in Berlin stattfindet und unter dem Titel „Neue Anforderungen an den Zivil- und Bevölkerungsschutz“ steht, präsentiert auch die Johanniter-Unfall-Hilfe ihre Aktivitäten: Als langjähriger Partner der Kommunen engagieren sich die Johanniter bundesweit im Rettungs- und Sanitätsdienst sowie im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz.

Besonderes Anliegen der Johanniter ist die Weiterentwicklung der Aus- und Weiterbildung im Bevölkerungsschutz. Nach einer bundesweiten Forsa-Umfrage im Auftrag der Johanniter könnte sich jeder zweite Befragte grundsätzlich vorstellen, sich ehrenamtlich in einer Hilfsorganisation im Bevölkerungs- bzw. Katastrophenschutz zu engagieren. Besonders hoch ist die Bereitschaft bei den unter 30-Jährigen.

„Um auch in Zukunft junge Menschen für ein ehrenamtliches Engagement im Bevölkerungsschutz zu gewinnen, müssen wir Interessierten den Zugang erleichtern. Wir setzen uns daher für neue Konzepte für die Aus- und Fortbildung von Einsatzkräften ein, mit denen wir flexibel auf die sich wandelnden Anforderungen unserer Zielgruppen reagieren können“, sagt Leander Strate, Fachbereichsleiter Bevölkerungsschutz der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. „Darüber hinaus sollten wir über neue, niedrigschwellige Formen des Engagements nachdenken, die es Ehrenamtlichen ermöglichen, auch nur in Teilbereichen ihre Kenntnisse einzubringen, ohne die zeitintensive Gesamtausbildung für Einsatzkräfte im Bevölkerungsschutz zu absolvieren.“
 
Der Europäische Katastrophenschutzkongress zählt zu den führenden Fachveranstaltungen im Bereich des Katastrophenschutzes und richtet sich an Entscheidungsträger und Akteure des nationalen, europäischen und internationalen Bevölkerungsschutzes. Erwartet werden etwa 800 Teilnehmer aus dem In- und Ausland, die sich auf dem zweitägigen Hauptprogramm und in 15 Fachforen über die aktuellsten Entwicklungen im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz informieren, über relevante strategische, politische und technische Themen austauschen und vor allem zukünftige Herausforderungen erörtern.