JUH ernennt neun Fachkräfte für den Kinderschutz

Berlin, 22. November 2017

Fachkräfte für den Kinderschutz

Foto: Johanniter

Thomas Mähnert, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., hat am 22. November neun Mitarbeiter der Johanniter in Berlin zur „Fachkraft Kinderschutz“ ernannt. Nach einer zwölftägigen Ausbildung sind sie nun qualifiziert, um in den neun Johanniter-Landesverbänden jeweils eine Fachstelle Kinderschutz zu besetzen.                

Das bundesweit gültige Konzept der Johanniter zum Schutz von Kindern und Jugendlichen sieht diese Stellen vor, um sichere Räume für Kinder und Jugendliche zu schaffen und der gesellschaftlichen Verantwortung des Trägers im Kinderschutz nachzukommen.

„Die Johanniter haben in ihrer täglichen Arbeit oft mit Kindern und Jugendlichen Kontakt. Nicht nur in Kindertageseinrichtungen und unseren Jugendhilfeangeboten, auch in vielen anderen Bereichen wie im Fahrdienst, in Schulsanitätsdiensten oder auch in der Ausbildung. In all unseren Diensten stehen wir für hohe Professionalität. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen ist uns ein zentrales Anliegen“, sagt Jürgen Schill, stellvertretender Bereichsleiter Bildung und Erziehung, der die Fortbildung auf Seite der Johanniter-Bundesgeschäftsstelle organisiert und begleitet hat.

Diplom-Psychologe Oliver Bienia hat die Ausbildung geleitet und zertifiziert. Vom „Lehrer“ gibt es viel Lob für das Konzept: „Die Johanniter zeigen hiermit ein bundesweites und hohes Engagement. Die Arbeitsgruppe hat viele gute Ergebnisse für die nachhaltige Sicherung des Kinderschutzes im Verband entwickelt.“

Das Kinderschutzkonzept hat als Ziel, die Aufmerksamkeit aller Mitarbeitenden zu schärfen. Damit können sie Situationen im beruflichen Alltag erkennen, in denen Kinder und Jugendliche nicht ausreichend geschützt sind oder bei denen sie eine Kindeswohlgefährdung vermuten.

Kontakt Pressestelle Therese Raatz

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