Ministerpräsident Haseloff würdigt Engagement der Johanniter und Malteser

Magdeburg, 23. Juni 2017

Hilfsorganisationen begehen in Magdeburg ihre gemeinsame Johannisfeier

Anlässlich der gemeinsamen bundesweiten Johannisfeier der Johanniter und Malteser, die am 23. Juni in Magdeburg stattgefunden hat, würdigte Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, in seiner Festansprache das Engagement der beiden großen christlichen Hilfsorganisationen. Den ehren- und hauptamtlichen Helfern der beiden großen Hilfsdienste dankte Haseloff für ihr großes Engagement: „Der Malteser Hilfsdienst und die Johanniter-Unfall-Hilfe sind in Deutschland wichtige Garanten für die Präsenz von Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe in unserem Zusammenleben. Sie prägen dadurch gemeinsam den sozialen Charakter unseres Gemeinwesens aus ihrer bis in das Jahr 1099 zurückreichenden christlichen Tradition heraus.“

Dr. Constantin von Brandenstein, Präsident des Malteser Hilfsdienstes, begrüßte die rund 150 geladenen Gäste, darunter die stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration, Petra Grimm-Benne, die Präsidentin des Landtages, Gabriele Brakebusch, sowie weitere Landtagsabgeordnete und Vertreter von Kommunen und Gemeinden. Der Malteser Präsident betonte, dass die beiden christlichen Organisationen beim Thema Helfen den ökumenischen Schulterschluss praktizieren: „Unsere Aufgabe ist es, durch unsere Zuwendung zu Menschen in Not Gottes Liebe zu den Menschen spürbar werden zu lassen“, sagte von Brandenstein.

Der Präsident der Johanniter-Unfall-Hilfe, Dr. Arnold von Rümker, hob in seinem Grußwort die Aktualität des gemeinsamen Auftrags von Johannitern und Maltesern hervor. „Die Flüchtlingshilfe ist nur eines von zahllosen Beispielen, die zeigen, dass unsere Dienste gebraucht werden, heute und in der Zukunft“, so von Rümker. „Dabei darf es aber nicht allein darum gehen, Defizite zu beheben. Vielmehr haben wir als große Hilfsorganisationen die Chance, durch unsere Arbeit die Gesellschaft positiv mitzugestalten. So, dass ein gutes, friedliches Miteinander herrscht und jeder und jede die eigenen Talente entfalten, das persönliche Lebensglück finden und zum Wohle der Gemeinschaft beitragen kann.“