Ministerpräsident Haseloff zu Besuch im Johanniterhaus in Wittenberg

Wittenberg, 19. Januar 2017

Der Leiter des Johanniterhauses in Wittenberg Marcus Blanck begrüßt Ministerpräsident Reiner Haseloff

Marcus Blanck, Leiter des Johanniterhauses in Wittenberg, begrüßt Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff Foto: Johanniter

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff besuchte am 19. Januar die Tagungs- und Begegnungsstätte der Johanniter in der Lutherstadt

Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, besuchte am 19. Januar das Johanniterhaus in Wittenberg. Das Johanniterhaus ist eine Einrichtung der Johanniter-Unfall-Hilfe, die als Tagungs- und Begegnungsstätte an den Quellen der Reformation dienen soll. Das Haus steht den Bewohnern Wittenbergs ebenso offen wie Gästen aus aller Welt, die anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums und des Deutschen Evangelischen Kirchentages in die Lutherstadt kommen. Die Johanniter präsentieren sich dort mit Ausstellungen, Lesungen, Konzerten und zahlreichen anderen Aktionen. 

„Sachsen-Anhalt wird im Fokus des 500. Reformationsjubiläums stehen, das von weltweiter Bedeutung ist. Das ist eine Chance für unser gesamtes Land. Wir alle sind gefordert, uns mit eigenen Akzenten, Ideen und Bezügen in das Jubiläumsjahr einzubringen. Ich freue mich, dass auch die Johanniter tatkräftig daran mitwirken“, betonte Haseloff.

JUH-Präsident und JUH-Bundesvorstand begrüßen den Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff im Gespräch mit dem Präsidenten der Johanniter-Unfall-Hilfe, Dr. Arnold von Rümker, und Wolf-Ingo Kunze, Mitglied des Bundesvorstandes, bei seinem Besuch im Johanniterhaus in Wittenberg Foto: Johanniter

„Wir möchten hier, an diesem historischen Ort, allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich dem Leben und Wirken Martin Luthers zu nähern, aber auch einen Raum für innere Einkehr bieten“, so Dr. Arnold von Rümker, Präsident der Johanniter-Unfall-Hilfe, während des Rundganges durch das Johanniterhaus. Neben Dr. von Rümker begleiteten den Rundgang Wolf-Ingo Kunze, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe, Andreas Weigel, Mitglied des Landesvorstandes in Sachsen-Anhalt/Thüringen, Marion Bretschneider, Regionalvorstand in Dessau/Roßlau und Marcus Blanck, „Herbergsvater“ und Einrichtungsleiter des Johanniterhauses.

Das denkmalgeschützte Gebäude, das heute das Johanniterhaus beherbergt, befindet sich in der historischen Innenstadt von Wittenberg. Es liegt direkt am Rand der ehemaligen Festungsanlagen vor dem Elstertor und damit gegenüber der Luthereiche, dem Ort, an dem Luther 1520 die Bannandrohungsbulle des Papstes öffentlich verbrannte. In unmittelbarer Nähe finden sich viele Originalschauplätze der Reformation und die Wohn- und Wirkungsorte von Martin Luther, Philipp Melanchthon und Lucas Cranach. Das Johanniterhaus bietet zehn Gästezimmer, zwei Seminarräume sowie einen Salon und ein Kaminzimmer zur gemeinschaftlichen Nutzung. 

Mehr Informationen zum Johanniterhaus unter www.johanniter.de/johanniterhauswittenberg.