Fortentwicklung der Strategischen Allianz

Berlin/Kloster Wennigsen, 03. März 2018

Das Treffen der Johanniter und des THWs

Foto: Johanniter

Aufeinander abgestimmt und in kollegialer Zusammenarbeit verbundene Arbeit im Bevölkerungsschutz - darauf verständigten sich Technisches Hilfswerk (THW) und Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) im Juni 2005. In regelmäßigen Abständen wird die Fortentwicklung dieser „Strategischen Allianz“ besprochen, wie  aktuell am 2. März in Wennigsen. Jörg Lüssem, Mitglied des Bundesvorstands der Johanniter-Unfall-Hilfe, wie auch Albrecht Broemme, Präsident des Technischen Hilfswerks, nahmen an der Konferenz teil.

Dass diese Allianz auch gelebt wird, wurde durch eine exemplarische Rückschau auf das Jahr 2017 sichtbar: Die erfolgreiche Zusammenarbeit auf dem Kirchentag und während des Reformationsjubiläums sowie die Unterstützung der Weihnachtstrucker-Aktion der Johanniter durch das THW sowie ein Fortbildungsseminar zur „Integration“, welches die JUH durchführte zeigen, dass sich beide Organisationen auch im Alltag aktiv unterstützen.

Beide Seiten bekräftigten erneut in Wennigsen, dass sie die mehr als 12-jährige Partnerschaft weiter stärken und ausbauen wollen. Gemeinsame neue Projekte im Bevölkerungsschutz zielen auf die Einsatzdurchführung als auch auf eine vertiefte Kooperation im Bereich der Aus- und Fortbildung. Vereinbart für 2018 und 2019 wurde darüber hinaus, die Integration von Menschen mit Flucht und Migrationshintergrund in das Ehrenamt beider Organisationen zu verbessern.

Weiterhin bleibt der Austausch von Erfahrungen anhand von Best-Practice-Beispielen ein wichtiges Instrument, um im Gespräch zu bleiben und Synergien entstehen zu lassen. So ist auch für das Jahr 2018 erneut die Ortsbeauftragten-Konferenz im Oktober in der THW Bundesschule in Neuhausen geplant. Hier treffen sich ehrenamtliche Führungspersonen beider Organisationen aus dem Bevölkerungsschutz.

Foto: Johanniter/Michael Brausen

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