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Johanniter-Präsident von Kirchbach besuchte Kältehilfe für Obdachlose

Berlin, 10. Februar 2012

Das Hilfsprojekt der Berliner Johanniter bis 17. Februar verlängert

Berlin - Der Präsident der Johanniter-Unfall-Hilfe, Hans-Peter von Kirchbach, besuchte am 9. Februar das Kältehilfsprojekt der Johanniter in Berlin-Kreuzberg.

Seit mehr als einer Woche bieten die Johanniter zusätzliche Schlafplätze für Obdachlose an. Am 2. Februar startete das Hilfsprojekt mit einer Unterkunft in der Heilig Kreuz-Kirche, die vier Tage und Nächte für die Wohnungslosen geöffnet war. Danach wurde gemeinsam mit dem Obdachlosencafé der Evangelischen Kirchengemeinde Heilig Kreuz-Passion in der Gitschiner Str. 15 das Hilfsprojekt fortgeführt.

"Ich bin begeistert vom Engagement der Johanniter", sagte gestern Abend Hans-Peter von Kirchbach. Auch die Johanniter-Landesvorstände, Silvana Radicione und Wolf-Ingo Kunze, bedankten sich bei allen ehrenamtlichen Helfern, die Abend für Abend bis zu 50 Personen mit einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Teller Suppe versorgen und Erste Hilfe bei kleineren Blessuren leisten. Jede Nacht nutzen mehr als 25 Wohnungslose den Ort als Schlafstätte.

"Als zu Beginn der Kältewelle klar wurde, dass die bisherigen Übernachtungsplätze für Obdachlose in Berlin nicht ausreichen werden, entschieden wir uns sofort zur aktiven Hilfe", sagt Angelika Steckler-Meltendorf, Regionalvorstand der Johanniter in Berlin. "Wir freuen uns umso mehr, dass wir unser Kältehilfsprojekt bis zum 17. Februar fortführen können", so Steckler-Meltendorf weiter.

Die Hilfebereitschaft der Bevölkerung für die Kältehilfe der Johanniter ist sehr groß: Jeden Tag geben Berliner Nahrungsmittel, Decken und gebrauchte Winterkleidung ab, die an die Obdachlosen verteilt werden können.

Berliner, die die Aktion finanziell unterstützen möchten, richten ihre Spende mit dem Zusatz "Kältehilfe" an:

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Kto. 4324800
BLZ 37020500
Bank für Sozialwirtschaft

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. ist seit 60 Jahren in den unterschiedlichsten sozialen und karitativen Bereichen aktiv. Sie steht in der Tradition des evangelischen Johanniterordens, dessen wichtigstes Anliegen seit Jahrhunderten die Hilfe von Mensch zu Mensch ist. Mit mehr als 13.000 hauptamtlichen Mitarbeitern, etwa 30.000 ehrenamtlichen Aktiven und über 1,4 Millionen Fördermitgliedern ist die Johanniter-Unfall-Hilfe eine der größten Hilfsorganisationen Europas.

Ansprechpartner und Links


Christian Graf v. Bassewitz (3.v.l.), Wolfgang Freiherr v. Stetten (4.v.l.),Christian Graf von Hardenberg (1.v.r.) besuchten gemeinsam mit Hans-Peter von Kirchbach (2.v.r.) und den beiden Landesvorständen Silvana Radicione (3.v.r.) und Wolf-Ingo Kunze (5.v.r.) das Kältehilfsprojekt der Johanniter in Berlin. Juliane Flurschütz/Johanniter
Essensausgabe im Kältehilfsprojekt der Johanniter in der Gitschiner Str. 15. Andreas Schoelzel/Johanniter