Afghanistan: Medizinische Hilfe für Vertriebene aus Kunduz

Berlin / Faizabad, 22. Oktober 2015

Für rund 9000 Menschen, die vor den jüngsten Kämpfen in ihrer Heimat Kunduz geflohen sind, haben die Johanniter eine mobile Gesundheitsstation errichtet.

„Ein Arzt, ein Krankenpfleger und eine Hebamme sind seit 21. Oktober in Faizabad vor Ort und helfen bei gängigen Krankheiten oder einfachen Verletzungen, die sich die Menschen auf der Flucht zugezogen haben“, berichtet Länderbüroleiter James Williams. „Unter den Ankommenden sind auch viele Frauen und Kinder“, so Williams weiter. Die Johanniter-Mitarbeiter bieten daher auch Impfungen sowie Geburtsvor- und –nachsorge an und untersuchen Kinder auf Mangelernährung.

„Viele, die hier ankommen, sind in einem sehr schlechten Zustand“, berichtet Länderbüroleiter James Williams. „Sie brauchen neben der medizinischen Hilfe dringend auch Lebensmittel und Hilfsgüter wie Jacken oder warme Decken.“

Die Menschen hatten ihre Heimat Kunduz verlassen, nachdem es dort Ende September zu Kämpfen zwischen Armee und Taliban gekommen war. Als eine der wenigen deutschen Hilfsorganisationen vor Ort leisten die Johanniter seit mehr als dreizehn Jahren in Afghanistan Hilfe im medizinischen Bereich.

Projektregionen der Johanniter in Afghanistan

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