Kongo: Medizinische Hilfe für Alle

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Die Demokratische Republik Kongo ist eines der ärmsten Länder der Welt. Ein mehr als 10 Jahre dauernder gewalttägiger Konflikt hat Millionen Menschen zu Flucht gezwungen, Häuser und Felder der Menschen sind zerstört und es gibt keine ausreichende medizinische Versorgung. Das wollen wir ändern: Seit 1995 konnten wir 5 Gesundheitsstationen bauen und 11 weitere sanieren. Hier gibt es Behandlungsräume und Krankenzimmer, Labor, Apotheke und einer Geburtshilfe in jeder Gesundheitsstation, um die Menschen zu versorgen.

In der Provinz Nord-Kivu ist der Bedarf besonders hoch. Allein in dieser Region gibt es 860.000 Vertriebene. Die meisten suchen in Flüchtlingslagern Schutz, doch hier lebten sie unter katastrophalen Bedingungen, es gibt kaum Ärzte und Krankenhäuser. Über die Hälfte der Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Wasser und auch Latrinen gibt es kaum. 42% der Kinder unter 5 Jahren sind unterernährt. Seit 2017 breitet sich in vielen Provinzen die Cholera aus, auch in unserem Einsatzgebiet in Nord-Kivu.

Ärztliche Behandlungen und Medikamente

Armut, schmutziges Wasser und wenig Essen führen regelmäßig zu schweren Durchfallerkrankungen. Auf unseren Stationen können wir 10 bis 15 Patienten gleichzeitig stationär versorgen. zwei Räume sind für ambulante Behandlungen vorgesehen, etwa die Wundversorgung oder Impfungen. Mangelernährte Kinder behandeln wir hier oft mir Zusatznahrung. Insgesamt sichert eine Station die medizinische Versorgung von 14.000 Menschen.

Ein Ort für sichere Geburten

Weil es in der Demokratischen Republik Kongo kaum Ärzte gibt und die Kosten hoch sind, bringen viele Frauen ihre Kinder alleine zur Welt. Die Müttersterblichkeitsrate ist hier eine der höchsten weltweit. Um das zu ändern richten wir Entbindungsstationen ein, die ein sicheres und hygienisches Umfeld bieten. Hier versorgt ausgebildetes Personal die Schwangeren, Mütter und Kinder und es stehen ihnen etwa ein Untersuchungsstuhl und wichtige Medikamente zur Verfügung.

Bessere Trinkwasserversorgung

Eine eingefasste Quelle verhindert, dass das Trinkwasser veschmutzt

Weil es in vielen Regionen des Landes kein sauberes Wasser gibt, müssen viele Menschen Wasser trinken, das sie krank macht.  Immer wieder führt das zu Epidemien, die Cholera brach im Juli 2017 aus und innerhalb kürzester Zeit waren 55.000 Menschen infiziert, 1.200 starben an der Durchfallerkrankung, die bei schneller Behandlung eigentlich unkompliziert ist. Zum Aufbau der Gesundheitsversorgung gehört deshalb auch die Trinkwasserversorgung. Dazu installieren wir 45 Wasserpumpen und fassen 16 natürliche Wasserquellen ein, damit diese nicht verschmutzt werden. Geschulte Dorfbewohner sollen im Anschluss für die Instandhaltung der Quellen sorgen.

Insgesamt verbessern wir so für tausende Menschen den Zugang zu sicherem, sauberen Trinkwasser!

Ihrer Spende kann Leben retten:

  • Mit 80 Euro schenken Sie einer Mutter und ihre Baby eine sichere Geburt in einer Gesundheitsstation.
  • Mit 20 Euro kann ein unterernährtes Kind einen Monat lang mit energiereicher Aufbaunahrung versorgt werden und zu Kräften finden
  • 150€ kostet die Befestigung einer Quelle, damit das Trinkwasser sauber bleibt.  Ihr Beitrag von 30 Euro hilft!

Vielen Dank!

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Ihr Ansprechpartner Kathrin Anhold

Lützowstr. 94
10785 Berlin