Ecuador

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Vom tropischen Regenwald im Amazonasgebiet über die Gebirgswelt der Anden bis hin zur Pazifikküste ist Ecuador eines der artenreichsten Länder der Erde. Doch ebenso vielfältig sind die ökologischen und sozialen Probleme, mit denen das Land zu kämpfen hat: Armut, Ungleichheit, Umweltzerstörung, Wasserknappheit, Gewalt und die Folgen des bewaffneten Konflikts in Kolumbien, die an der gemeinsamen Grenze zu spüren sind.

Klimaschutz, sauberes Wasser und medizinische Versorgung - die Arbeit der Johanniter in Ecuador

In den Provinzen Pichincha, Imbabura und Napo haben die Johanniter gemeinsam mit der Partnerorganisation IEDECA und dem ecuadorianischen Umweltministerium ein vierjähriges Projekt zum Klimaschutz gestartet. Dabei werden die örtlichen indigenen Gemeinschaften aus Pueblo Kayambi und Pueblo Karanki unterstützt. Ein Bündnis mehrerer Dörfer kümmert sich um rund 138 000 Hektar Fläche. Die Johanniter helfen beim Bau von Bewässerungssystemen, dem Schutz der Wassereinzugsgebiete sowie bei der Regeneration der natürlichen Schutzvegetation.

Entdecken Sie hier die Bedeutung der Páramos für die Trinkwasserversorgung von ganz Ecuador und lesen Sie mehr über das aktuelle Projekt der Johanniter.

In den Provinzen Carchi und Pichincha verlegen die Johanniter gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation IEDECA und der örtlichen indigenen Bevölkerung unterirdische Wasserleitungen.

Die neuen Trinkwasserleitungen liefern zukünftig sauberes Wasser direkt aus den natürlichen Quellgebieten. Die Arbeiten für die unterirdische Verlegung der Rohre übernehmen die Bewohner selbst. Zusätzlich zu neuen Hausanschlüssen werden außerdem 12 Wasserspeicher gebaut, die die langfristige Wasserversorgung sicherstellen.

Weitere Informationen zu dem Projekt erhalten Sie hier.

 

Medizinische Versorgung in abgelegenen Andenregionen

Zur Verbesserung der medizinischen Versorgung für schwangere Frauen und Kleinkinder in den Andenregionen haben die Johanniter ein Geburtshaus gebaut und ein Gesundheitszentrum erweitert. Zudem haben wir Gesundheitspromotoren für die entlegenen Regionen ausgebildet.

Unterstützung von Frauen und Kindern

Im Jahr 2013 unterstützten die Johanniter in der besonders betroffenen Provinz Sucumbíos Frauen und Kindern, die Opfer von Gewalt wurden. Sie erhielten neben Verpflegung und Unterkunft auch psychosoziale Betreuung und Schulungen in Einkommen schaffenden Maßnahmen. Den Kindern ermöglichten die Johanniter den Schulbesuch.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit in Ecuador:

Mit 12 Euro  können wir vier Meter PVC-Rohre verlegen.

Mit 30 Euro können wir 90 Bäume und Sträucher pflanzen.

Mit 80 Euro können wir ein komplette Wasserzapfstelle errichten.

In der unten stehenden Tabelle finden Sie eine Übersicht über die Arbeit der Johanniter-Auslandshilfe in Ecuador.

Projektübersicht

Region Projekt Laufzeit Finanzierung
Provinz Sucumbíos Ernährungssicherung und Resilienzstärkung 01.12.2014 - 31.12.2017 Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit
nördliche Andenregion, Prov. Pichincha und Imbabura Dauerhafte Trinkwasserversorgung für 1953 Haushalte in 20 indigenen Hochlandgemeinden 01.05.2016 - 30.04.2019 Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) / Spenden
nördliche Andenregion, Prov. Pichincha, Imbabura und Napo Lebensgrundlage Páramo: Nachhaltiges Ressourcenmanagement als Beitrag zum Klimaschutz 01.12.2013 - 30.11.2017 Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) / Spenden
Bündnispartner der Johanniter: Aktion Deutschland hilft, Gemeinsam für Afrika, VENRO und DZI

Ihr Ansprechpartner Jutta Meissner

Lützowstr. 94
10785 Berlin