Einkommens- und Ernährungssicherung

Zu den wichtigsten Maßnahmen in akuten Krisensituationen gehört die Versorgung mit Hilfsgütern. Die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen lassen sich damit aber nicht immer abdecken. Deshalb werden neben der Verteilung von Hilfsgütern seit einigen Jahren auch sogenannte Cash-Transfer-Programme durchgeführt: Die Hilfe mit Bargeld soll den Menschen in Krisensituationen eine größere Selbstbestimmung in ihrer Versorgung mit Nahrungsmitteln und anderen wichtigen Dingen des täglichen Bedarfs ermöglichen. Durch den Einsatz solcher neuer Konzepte im Kampf gegen Mangelernährung unterstützen die Johanniter die betroffenen Menschen dabei, nach einer Krise in ihr gewohntes Leben zurückzufinden und gesund und unabhängig zu leben.

Bis 2025 wollen die Johanniter nachhaltige, integrierte Programme zur Einkommens- und Ernährungssicherung etablieren und unterstützen dadurch die dauerhafte Verfügbarkeit von ausreichenden und angemessenen Nahrungsmitteln. Zusätzlich soll der Zugang zu Märkten und Acker- oder Weideland für die eigene Nahrungsmittelproduktion oder zu alternativen Einkommensmöglichkeiten verbessert werden. Der Schutz der natürlichen Ressourcen wird dabei immer bedeutender. Der gute Zustand landwirtschaftlicher Anbauflächen, Wasserläufe und Wälder steht in einem direkten Zusammenhang mit einer nachhaltigen Nahrungsproduktion, weshalb die Johanniter diese Themen mit bewusstseinsbildenden Maßnahmen, Fortbildungen und didaktischen Materialien den Menschen vermitteln.

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