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Ein Kurzprofil
Die Auswahlkommission der Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften hat einstimmig für Herrn Prof. Dr. Horst Wilms votiert, da er in vielfacher Hinsicht ein passgenaues Profil in die Arbeit der Hochschule einbringt.
Das gilt besonders vor dem Hintergrund, dass mit dem B.A.-Studiengang „Emergency Practitioner“ absolutes Neuland zur Prävention und Steuerung von Krisen betreten wird. Umso mehr ist für die Hochschullehre und –forschung ein breiter Erfahrungsschatz aus den Feldern der Daseinsvorsorge wie Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Auslandshilfe besonders wichtig und wertvoll. Dies bringt Herr Prof. Dr. Wilms in hohem Umfang ein.
Aus der Begründung der Auswahlkommission:
„Prof. Dr. Wilms ist eine renommierte Fachkapazität in der Medizin mit mehreren, vielfältigen fachlichen Zusatzqualifikationen (Facharzt Chirurgie, Thoraxchirurgie, Visceralchirurgie, Tranplantationschirurgie). In der Universitätsklinik Freiburg hat er die Transplantationschirurgie mit aufgebaut. Ebenso stand er dem Gesundheitsministerium in Rumänien bei dem Aufbau der dortigen Transplantationschirurgie zur Seite, wofür er von diesem die Ehrendoktorwürde verliehen bekam.
Er hat als Hochschullehrer nicht nur Erfahrungen in Deutschland sondern auch international gesammelt; so hat er einen Lehrauftrag die Universität Xingao, China, inne.
Er war über Jahrzehnte neben seiner Tätigkeit als Hochschullehrer auch als Chefarzt der Chirurgie tätig und bewies dabei nicht nur ein besonderes Organisationstalent und Führungsqualitäten sondern auch in seinem gesamten Habitus eine klare christliche Grundhaltung. Dies dokumentiert sich auch in seinem seit Jahrzehnten in hohem Umfang betriebenen ehrenamtlichen sozialen Engagement (im Bereich der Notfallmedizin, Katastrophenmedizin, im Rahmen eines aktuellen Projektes beim ehrenamtlichen Einsatz in afrikanischen Entwicklungsländern zum Aufbau von Know how und Struktur zur Versorgung von im frühen Jugendalter gebärenden Frauen und zur Verbesserung deren Prognose auf Grund von Dammrissen und Fistelbildungen während der Geburt; seit 1993 Bundesarzt der JUH)
Vernetzung mit diversen Universitäten; mit der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensivmedizin (DIVI), Bundesärztekammer (BÄK), German Resucitation Council (GRC), Deutsche Gesellschaft für Katastrophenmedizin usw.
Vernetzung mit relevanten Institutionen in den Einsatzfeldern der Daseinsvorsorge: allen deutschen Hilfsorganisationen (ASB, DRK, DLRG, JUH, MHD), staatliche Organisation des BBK und des THW, Bundeswehr, Stabsstrukturen des europäischen KatS / NATO
Als Oberstarzt der Reserve hat er nicht nur zusätzliche Führungsqualifizierungen (u.a. einsatztaktische z.B. für Stäbe in der Nato) genossen, sondern auch internationale Einsatzerfahrungen gesammelt.
Er hat mehrere zivile Einsatze der humanitären Auslandshilfe verantwortlich als Ärztlicher Leiter geführt, z.B. den Aufbau eines Flüchtlingslagers im Kosovo, den Einsatz zur medizinischen Versorgung der eingesetzten Kräfte „Hurrikan Kathrina USA“
Er vereint somit Qualifizierungen und Erfahrungen für alle o.g. Einsatzfelder der Daseinsvorsorge in seiner Person.“