Zahnarzteinsatz für Flüchtlinge

Nürnberg, 12. Oktober 2015

Die Zahnärzte ohne Grenzen konnten Vielen helfen. Der Dolmetscher ist immer an ihrer Seite.

Einen ganz besonderen Service konnten die Johanniter und die Stiftung Zahnärzte ohne Grenzen (DWLF) den Flüchtlingen in der Notunterkunft Herriedener Strasse in Nürnberg bieten: Zahnbehandlungen direkt vor Ort.

 

Der Johanniter Lorand Szüszner richtete eine mobile Zahnarztpraxis in der Turnhalle ein und ermöglichte so die Arbeit von vier engagierten Zahnärzten aus dem Großraum Nürnberg. Die Johanniter bedanken sich herzlich bei den Zahnärzten Dr. Stephanie Dolle, Dr. Wolfgang Freude, Dr. Dieter Lehmann und Dr. Eva Mallinger für ihren Einsatz. Unterstützt wurden die Ärzte von cand. med. dent. Ann-Katrin Bär,  Lorand Szüszner und Stef Moutasem, der als Dolmetscher sehr gefragt war.

 

Der Andrang an Patienten war groß und es konnten in zwei Arbeitstagen zahlreiche Zahnbehandlungen an 37 Patienten durchgeführt werden, die in vielen Fällen vor allem Schmerzen linderten.

 

Eine steigende Zahl von Zahnschmerzpatienten und viele Transporte in Zahnarztpraxen führten zur Entscheidung, in der Flüchtlings-Notunterkunft – geführt von den Nürnberger Johannitern - einen Zahnarzteinsatz zu organisieren.

 

Nach Rücksprache mit der Kassenzahnärztlichen Vereinigung (KZV) Nürnberg, der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns (KZVB) und dem Sozialamt der Stadt Nürnberg wurde der Einsatz organisiert. Ein Aufruf der DWLF führte zur Meldung mehrerer Zahnärzte, die bereit waren, mit der mobilen Zahnarzt-Praxis der Johanniter in der Notunterkunft zu arbeiten.

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