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Bei einem Flächensucheinsatz westlich von Buchloe im Landkreis Ostallgäu haben die Münchner Johanniter-Rettungshündin „Josey“ und ihre Hundeführerin am Sonntagmorgen um 5.25 Uhr einen 69-Jährigen lebend gefunden. Der Mann war seit Mitternacht vermisst und leidet an Diabetes, einer Stoffwechselstörung des Zuckerhaushalts. Ohne Medikamente kann dies schnell zu einem lebensbedrohlichen Zustand führen. Daher entschied sich die Polizei zur Suche mittels Rettungshunden und ausgebildeten Sanitätern. Der vermisste Mann wurde desorientiert und unterkühlt in einem Maisfeld gefunden und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Für „Josey“ begann der Einsatz im Maisfeld um 4.30 Uhr, nachdem bereits andere Suchgebiete sowie die hierfür gesperrte Bahnstrecke durch Johanniter-Rettungshundeteams aus Landsberg und Kempten erfolglos abgesucht wurden. Da parallel ein weiterer Sucheinsatz in Marktoberdorf stattfand, wurde die Schnell-Einsatz-Gruppe Rettungshunde der Johanniter aus Oberbayern alarmiert, um unter der Einsatzleitung des Roten Kreuzes aus Günzburg nach dem Vermissten zu suchen.
„Josey“, ein achtjähriger Australian-Shepherd, bestand die regelmäßige Rettungshundeprüfung für Flächen und Trümmern zuletzt im März 2011, ihre Hundeführerin ist seit 13 Jahren ehrenamtlich in der Rettungshundearbeit aktiv.
Im Einsatz waren die Schnell-Einsatz-Gruppe Rettungshunde Oberbayern aus München und Landsberg, Rettungshundeteams der Johanniter aus Kempten, Teams des Roten Kreuzes aus München und Memmingen, sowie Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr.