Geprüft und für gut befunden

Berlin , 15. Januar 2013

Johanniter erhalten im achten Jahr in Folge das DZI-Spendensiegel

Für viele Deutsche ist es selbstverständlich, für wohltätige Zwecke zu spenden - nicht nur in der Weihnachtszeit. Doch kommt das Geld auch wirklich dort an, wo es gebraucht wird? Und gehen die Spendenorganisationen verantwortungsvoll mit den Geldern um? Wer sichergehen will, dass seine Spende auch ihren Zweck erfüllt, sollte auf das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) achten – das Gütezeichen für seriöse Spendenorganisationen.

„Wir freuen uns und sind auch ein wenig stolz, dass wir vom DZI zum achten Mal in Folge ausgezeichnet wurden. Das zeigt, dass wir mit den uns anvertrauten Spendengeldern gewissenhaft umgehen“, so Joachim Gengenbach, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe. Maßstab für diese Bewertung ist unter anderem der angemessene Anteil von Werbe- und Verwaltungskosten an den Gesamtausgaben. Mittelbeschaffung und -verwendung sowie die Vermögenslage werden, so das DZI, nachvollziehbar dokumentiert.

Das DZI gilt seit vielen Jahren als deutscher Spenden-TÜV und vergibt sein renommiertes Siegel jeweils für ein Jahr an Hilfsorganisationen, die Finanzen und Werbung freiwillig überprüfen lassen und dabei bestimmte Kriterien erfüllen. Die Organisationen verpflichten sich freiwillig, die DZI-Standards zu erfüllen: Sie sind leistungsfähig, arbeiten transparent, wirtschaften sparsam, informieren sachlich und wahrhaftig und haben wirksame Kontroll- und Aufsichtsstrukturen. Auf diese Weise gewährleisten sie, dass die ihnen zufließenden Spenden den gemeinnützigen Zweck erfüllen. Rund 260 Organisationen tragen zurzeit das DZI Spenden-Siegel.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ist mit rund 15 000 Beschäftigten, 30 000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und mehr als 1,4 Millionen Fördermitgliedern eine der größten deutschen Hilfsorganisationen. Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz und Erste-Hilfe-Ausbildung. Hinzu kommen soziale Dienste wie etwa die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie die Betreuung und Pflege von älteren und kranken Menschen. Die Johanniter engagieren sich ebenso in der humanitären Hilfe im Ausland.