Johanniter ausgezeichnet

Potsdam, 27. Oktober 2017

Ehrung im Brand- und Katastrophenschutz

81 Brandenburgerinnen und Brandenburger sind am 27. Oktober in Potsdam für besondere Leistungen und hervorragende Verdienste ausgezeichnet worden: Innenminister Karl-Heinz-Schröter überreichte in Potsdam die Ehrenzeichen des Landes Brandenburg im Brand- oder Katastrophenschutz.

Im Rahmen des Festaktes im Inselhotel Hermannswerder wurden u.a. sieben Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) geehrt: Der jahrelange Einsatz von Angelika Steckler-Meltendorf (Mitglied im Regionalvorstand Brandenburg-Nordwest), Andreas Berger-Winkler (Mitglied im Regionalvorstand Südbrandenburg), Ralf Opitz (Mitglied im Regionalvorstand Nordbrandenburg), Ingo Welz (Fachbereichsleiter Einsatzdienste im Landesverband Berlin/Brandenburg), Martin Borscht (Katastrophenschutz Cottbus, Regionalverband Südbrandenburg), Axel Jilek (Notfallsanitäter RTW-I, Regionalverband Südbrandenburg) sowie Rene Schmidt (Regionalverband Potsdam-Mittelmark-Fläming) wurde mit dem „Ehrenzeichen im Brand- und Katastrophenschutz in Silber am Bande“ gewürdigt. Zu den Geehrten gehörten auch die beiden Feuerwehrleute, die im September bei einem Einsatz auf der A2 bei Lehnin verstorben waren. Ihnen verlieh der Brandenburger Innenminister das Ehrenzeichen im Brandschutz in Gold am Bande postum.

Schröter hob in seiner Rede die Bedeutung aller rund 40.000 Einsatzkräfte von Feuerwehren und Hilfsorganisationen für die Sicherheit der Menschen in Brandenburg hervor: „97 Prozent der Aktiven im Brand- und Katastrophenschutz sind ehrenamtlich tätig. In unseren Städten und Gemeinden gibt es unzählige Menschen, die nicht nur an sich selbst denken. Mit dem Ehrenzeichen drücken wir unsere Wertschätzung für besondere Leistungen und herausragende Verdienste aus. Alle Geehrten haben sich im besonderen Maße um das Gemeinwohl im Land Brandenburg verdient gemacht.“

David Kreuziger, Mitglied des JUH-Landesvorstandes in Berlin/Brandenburg, hielt als Vertreter der Brandenburger Hilfsorganisationen ein Grußwort und bat hierbei besonders „um einen offenen und ehrlichen Austausch auf Augenhöhe zwischen den oberen und unteren Landesbehörden, den Feuerwehren und Hilfsorganisationen." Kreuziger forderte: „Binden Sie und weiter mit ein! Entziehen sie uns nicht durch Aufgabenübertragung auf Dritte oder im Rahmen von Kommunalisierung die Basis für unsere Arbeit und somit unser Ehrenamt. Wir versichern Ihnen, dass wir uns weiter für das Ehrenamt im Katastrophenschutz und unsere Helfer einsetzen werden. Zum Wohle unseres Landes und für die Sicherheit unserer Bürger.“

Ihr Ansprechpartner Grit Schreck

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Landesverband Berlin/Brandenburg
Berner Str. 2-3
12205 Berlin