Bus und Straßenbahn fahren für Flüchtlinge leicht gemacht

Brandenburg an der Havel, 21. Oktober 2015

VBB übergibt Informationsflyer für Flüchtlinge an Johanniter

Die Flüchtlinge und Asylbewerber aus der Johanniter-Notunterkunft in Brandenburg an der Havel müssen regelmäßig zu bestimmten Behörden in der Stadt. Dabei nutzen die Menschen auch gerne mal den Bus oder die Straßenbahn. Um ihnen das öffentliche Verkehrsnetz besser erklären zu können, hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) zusammen mit seinen Verkehrsunternehmen Informationsflyer in deutscher, englischer, russischer und arabischer Sprache erstellt und an die Johanniter übergeben.

„Wir möchten mit diesem Informationsangebot den Flüchtlingen ermöglichen, mobil am öffentlichen Leben teilzunehmen“, erklärte Jens Engelmann, Marketingverantwortlicher der VBBr in Brandenburg an der Havel. „Wie alle anderen Fahrgäste auch, müssen sie sich dabei jedoch an bestimmte Regeln halten. Mit dem Informationsflyer haben sie alle wichtigen Informationen auf einen Blick in der Hand“, erläuterte Engelmann weiter.

Die Johanniter freuten sich sehr über die Idee des Verkehrsverbundes. „Herr Engelmann trat an uns heran und fragte, ob wir Interesse an dem Flyer hätten“, erzählte Alexander Kühne, Flüchtlingskoordinator der Johanniter in Brandenburg-Nordwest. „Die Flüchtlinge sind im Allgemeinen nicht mit unserem öffentlichen Verkehrsnetz und den verschiedenen Tarifzonen vertraut. Eine solche Informationsbroschüre hilft uns sehr, zumal die Wege zu den verschiedenen Behörden teilweise recht lang sind.“

Im Flyer werden Regeln, wie ein gültiger Fahrschein oder das Nichtrauchen in den Fahrzeugen erklärt, aber auch Hinweise gegeben, wo man Fahrscheine bekommt oder wie man sich sicher auf Gleisanlagen verhält.

Die Flyer stehen online auf der Seite „http://www.vbbr.de/infos/news/show/mobilitaet-auch-fuer-die-fluechtlinge“ zum Download in den verschiedenen Sprachen bereit. Weitere Infos bekommen Sie beim VBB unter www.vbb.de/welcome.