Jubel beim Johanniter-Landeswettkampf in Brandenburg

Brandenburg a. d. Havel, 29. Mai 2016

Die Sieger der „Olympiade der Retter“ stehen fest

Wenn die Johanniter im Einsatz sind, muss jeder Handgriff sitzen. Deshalb waren die Szenarien des 12. Landeswettkampfes in Brandenburg an der Havel aus dem Alltag gegriffen. Insgesamt 200 Wettkampf-Teilnehmer aus Berlin und Brandenburg - darunter zwei Gastmannschaften aus Polen sowie ein DLRG-Team - trugen am 28. Mai einen sportlich-fairen Wettstreit aus.

Die Sieger-Mannschaften der vier Kategorien kommen aus Südbrandenburg und Berlin. Insgesamt besuchten über 400 Johanniter und ihre Gäste den Landeswettkampf, der unter der Schirmherrschaft von Dr. Dietlind Tiemann, Oberbürgermeisterin der Stadt Brandenburg, stand. Neben hauptamtlichen Rettungsprofis rangen viele ehrenamtliche Ersthelfer, vor allem Kinder und Jugendliche, um den Titel als beste Retter.

Bei den jüngsten Teilnehmern, den Sechs- bis Zwölfjährigen, konnte die Mannschaft aus Südbrandenburg den Sieg für sich verbuchen. In der Kategorie der Zwölf- bis 18-Jährigen überzeugte ebenfalls das Team aus Südbrandenburg (B1) auf ganzer Linie. Sowohl bei den Teilnehmern ab 16 Jahren als auch bei den Profi-Rettern holten die Mannschaften aus Berlin den ersten Platz. Die vier Sieger-Teams treten beim Bundeswettkampf an, der vom 22. bis 24. September 2017 in Koblenz ausgetragen wird.

Mit Theaterschminke und Kunstblut hatten rund 10 Schminker der realistischen Unfalldarstellung über 20 Mimen für fiktive Rollen in den authentischen Fallbeispielen vorbereitet. In einem theoretischen Test und vier praktischen Disziplinen mussten die 21 Mannschaften – je nach Alter und Ausbildungsstand – zeigen, was sie können. Während die Jüngsten beim Kreativitätstest punkten konnten, zeigten die älteren Mannschaften die Herz-Lungen-Wiederbelebung an einer Übungspuppe. Alle Wettkampfteilnehmer meisterten die Herausforderungen mit Bravour und bewiesen, wozu gute Retter fähig sind.