Mit verschiedenen Kulturen arbeiten können

Johanniter bilden sich in Interkultureller Kompetenz weiter

Sich in andere Menschen hinein zu fühlen, ist eine grundsätzliche Eigenschaft von Sozialarbeitern. Sich jedoch auch in die Perspektiven und Denkweisen unterschiedlicher kultureller Orientierungen hineindenken können, ist vor allem bei der Arbeit in der Flüchtlingshilfe hilfreich und wichtig. Um diese Kompetenz weiter zu vertiefen, absolvierten 23 Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. am 23. Juni erfolgreich eine Weiterbildung in Interkultureller Kompetenz in Nauen.

Die Fortbildung wurde für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Johanniter angeboten, die unter anderem in der Flüchtlingshilfe im Übergangswohnheim Nauen und in einer stationären Einrichtung für unbegleitete, minderjährige Asylbewerber tätig sind. Den Lehrgang leitete Debora Aust, die als Referentin für die Johanniter-Akademie Berlin tätig ist.

„Als Johanniter bieten wir regelmäßig Weiterbildungen für unsere Kolleginnen und Kollegen an“, erklärt Marko Weinaug, Flüchtlingskoordinator der Johanniter im Regionalverband Brandenburg-Nordwest. „Damit steigern wir zugleich kontinuierlich unsere Arbeitsqualität mit und für die Geflüchteten und können Verständnis für die jeweils andere Kultur aufbauen“, so Weinaug weiter.

Neben Verständnisfragen zu subjektiver und objektiver Kultur, Strategien zur Konfliktlösung und den Umgang mit Vorurteilen wurden auch wichtige Hintergründe zu Kinder- und Datenschutz vermittelt.