Fortschritte bei der kleinen Nora

Frankfurt (Oder), 23. Juni 2016

Am 23. Juni 2016 hatte Nora vorerst ihre letzte Hundetherapiestunde. Insgesamt 10 Sitzungen zu je 45 bis 90 Minuten wurden ihr durch die Aktion Kinderwünsche und die Therapeutin Zazie Thiede ermöglicht. Teilweise kamen sogar zwei Hunde zu Besuch. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl Nora als auch die Therapiehunde und auch die Therapeutin aus Bernau sehr viel Spaß hatten. Die Hunde wurden als sehr aufgeweckt und motiviert erlebt. Sie schmiegten sich liebevoll an Nora, die auf diese Berührungen mit wohligen Lauten reagierte. Zwischen Kuscheln und Spielen waren auch Gespräche mit der Mutti möglich. Anfangs war Nora ziemlich schnell müde, konnte dem Geschehen nicht so lange aufmerksam folgen, der Kopf kippte vor und die Konzentration lies nach. Nach den Therapiestunden war sie ganz kaputt. Bereits nach wenigen Sitzungen war sie wacher und konzentrierter, sie hatte ein hohes Auffassungsvermögen und sie konnte den Kopf länger oben halten. Die Hunde waren dann schneller geschafft als Nora.

Die Belohnung der Hunde durfte Nora sogar selbst übernehmen. Die Leckerlie wurden ihr in die Hand gelegt und die Hunde durften sie sich holen. Oft lagen die Hunde auf oder unter Nora, so dass sie ihr Fell und ihren Herzschlag spüren konnte. Nora hat in den 10 Sitzungen gelernt, ihren Arm zu den Hunden auszustrecken, um sie anfassen zu können. Sie zeigte große Freude, wenn die Hunde da waren und ließ es zu, dass die beiden sie wohlwollend schleckend begrüßten.  Es wird weitere Therapien geben und Frau Thiede steht mit ihren Vierbeinern weiterhin zur Verfügung. Die Krankenkasse trägt diese Kosten nicht. Aber Nora hat ein tolles Hobby für sich gefunden, welches ihr Spaß und Freude bringt. Sie kann Fortschritte in der Motorik und in der Konzentration aufweisen.Und das tut auch den Eltern gut.

Zazie Thiede (24), Psychologin aus Bernau kommt gern mit ihren beiden Vierbeinern zu Nora nach Frankfurt (Oder). Sie unterstützt damit die "Aktion Kinderwünsche" der Johanniter. (Bildnachweis Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., Fotograf Eileen Samol)