Hilfe für Flüchtlinge

Als moderne christliche Hilfsorganisation sehen sich die Johanniter in besonderer Verantwortung für Menschen, die vor Terror, Krieg und Diskriminierung fliehen und Zuflucht suchen. Nach der Stilllegung der Notunterkunft Oder-Sun-Hallen praktiziert der Regionalverband Oderland-Spree eine mobile Migrationssozialarbeit im Wohnumfeld der Neuangekommenen. Die Johanniter initiieren stets bedarfsgerechte und passgenaue Projekte, mit denen die Integration zugewanderter Menschen begleitet und effektiv unterstützt wird.

Im Auftrag des Landkreises Oder-Spree führen die Johanniter eine umfassende Sprachmittlung in der Region durch und bereiten ausländische Geflüchtete mit dem „Training zum Wohnen in Deutschland“ auf die eigenständige Nutzung von Wohnraum vor. Darüber hinaus wird ein Quartiersmanagement in Storkow (Mark) organisiert, das Projekte und Initiativen für die gesellschaftliche Integration der geflüchteten Familien entwickelt.

Im Landkreis Märkisch-Oderland findet seit Mai 2017 in Wriezen und seit Juni 2017 in Kooperation mit einem lokalen Träger auch in Bad Freienwalde ein migrationsspezifischer Fachberatungsdienst statt.

Ein weiterer Schwerpunkt der Migrationssozialarbeit im gesamten Regionalverband Oderland-Spree ist das BAMF-Projekt „Erstorientierung und Wertevermittlung“. Erstorientierungskurse unterstützen Asylbewerberinnen und Asylbewerber, sich in Deutschland zurechtzufinden, informieren über das Leben hier und vermitteln gleichzeitig erste Deutschkenntnisse.

Im Dezember 2017 startete das dreijährige Jugendintegrationsprojekt „Fürstenwalde moves“. Das Vorhaben fördert Begegnungen zwischen Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund und ermöglicht vorurteilsfreies Begegnen und Kennenlernen.

Ihr Ansprechpartner Christian Ruslan Shukow

Koordinator Migrationssozialarbeit

Heinrich-Hildebrand-Straße 20B
15232 Frankfurt (Oder)

Ihr Ansprechpartner Beate Giehler

Integrationsmanagerin

Heinrich-Hildebrand-Straße 20B
15232 Frankfurt (Oder)