Kunst bis der Bagger kommt

Burg (Spreewald), 24. Oktober 2017

Temporäre Kunstinstallation auf dem Grundstück des zukünftigen Kinderhauses „Pusteblume“ eröffnet

Auf dem 12.000 qm großen Grundstück des zukünftigen Kinderhauses "Pusteblume" in Burg (Spreewald) wurde am 20. Oktober 2017 eine temporäre Kunstinstallation des Architekten und Bildhauers Rainer Düvell eröffnet. Auf der Veranstaltung am 20.10.2017 mit geladenen Gästen wurde von den Gesprächspartnern auf der Bühne Auskunft zum Stand des Projektes und den Sichtweisen auf das Projekt gegeben, darunter waren: Harald Altekrüger (Landrat Landkreis Spree-Neiße), Prof. Dr. Georg Schwabe (Chefarzt Carl-Thiel-Klinikum Cottbus), Hans-Peter von Kirchbach (Johanniter Ehrenpräsident), Claudia Koal (Johanniter, Familienbegleiterin), Silvana Radicione (Landesvorstand Johanniter Berlin/Brandenburg), Sabine Kraft (Geschäftsführung Bundesverband Kinderhospiz e.V. und Vorsitzende International Children's Palliative Care Network). Die temporäre Nutzung des Grundstücks bis zum Baubeginn im Frühjahr 2018 ist Teil der Kampagne "Das Ganze leben." Andreas Berger-Winkler, Regionalvorstand der Johanniter Südbrandenburg ist es wichtig "das Umfeld zu begeistern und mit einzubeziehen". Der Regionalverband geht diese ungewöhnlichen Wege "weil wir schon vor Eröffnung möglichst viele Menschen mit dem Projekt vertraut machen und die Akzeptanz erhöhen wollen."

Kunstinstallation

In seiner Arbeit mit dem Titel "Kinderhaus Pusteblume - zum Greifen nah." nähert sich der bildende Künstler Rainer Düvell dem Projekt und der spezifischen Bauweise der Region durch eine sensible Inszenierung mit sechs Meter hohen Stangenelementen. Die eigens für das künftige Areal des Kinderhauses "Pusteblume" konzipierte Installation greift zum einen die künftige Architektur auf, indem Raum- und Wegbereiche des Geländes markiert und hervorgehoben werden. Zum anderen bietet die künstlerische Inszenierung eine poetische Vorstellung davon, wie in Zukunft dieser Standort erlebt wird. Die sechs Meter hohen Elemente wecken Assoziationen von sich wiegendem Schilf, zu den noch "unsichtbaren" künftigen Gebäuden, sowie zur umgebenden Landschaft. "So entsteht bereits ein Bezug zum Ort lange vor Beginn der eigentlichen Nutzung" erklärt Rainer Düvell seine Arbeit.

Ihr Ansprechpartner Roland Hauke

Werner-Seelenbinder-Ring 44
03048 Cottbus

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