Auch im Alter sicher in den eigenen vier Wänden

Hannover, 18. September 2017

Das Leben im eigenen Zuhause gibt Geborgenheit. Daher wünschen sich viele Menschen, bis ins hohe Alter in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung leben zu können. Eine altersgerechte Wohnumgebung kann dazu beitragen, diesen Wunsch zu erfüllen. Sie hilft, häusliche Unfälle zu vermeiden. In Kombination mit einem Hausnotruf, der im Notfall schnelle Hilfe garantiert, bietet sie eine gute Voraussetzung für sicheres Wohnen im Alter.

Mirko Dudek, Fachbereichsleiter Notrufsysteme der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. in Niedersachsen und Bremen, gibt Tipps, wie sich schnell und ohne großen Aufwand die Sicherheit im Alltag erhöhen lässt:

Für freie Wege in der Wohnung sorgen: 
Lose Teppichkanten, Türschwellen und unbefestigt herumliegende Kabel stellen gefährliche Stolperfallen dar. Diese sollten unbedingt vermieden werden. Eine rutschsichere Unterlage kann das Weggleiten von Teppichen und Fußabtretern verhindern. Türschwellen lassen sich angleichen oder mit flachen Rampen überbrücken. Es sollte außerdem darauf geachtet werden, dass die typischen Laufwege in der Wohnung ausreichend breit sind. 

Wohnung ausreichend beleuchten:
Eine gute Beleuchtung in allen Räumen und gut erreichbare Lichtschalter tragen dazu bei, Stürze zu vermeiden. Auch im Eingangsbereich und vor der Wohnungs- und Haustür sollten Gänge und Treppenstufen gut ausgeleuchtet sein. Bewegungsmelder im Außenbereich reagieren schon, bevor man die Schalter erreicht hat. Kleine Nachtlichter, die unkompliziert in Steckdosen gesteckt werden können, machen auch den nächtlichen Gang zur Toilette sicherer. 

Badezimmer altersgerecht ausstatten:
Auf das Bad sollte ein besonderes Augenmerk gelegt werden. Mit wenig Aufwand können Wanne und Dusche mit einer Anti-Rutsch-Matte sicherer gemacht werden. Zusätzliche Griffe, die beim Ein- und Aussteigen aus der Wanne helfen, und ein Duschhocker reduzieren die Gefahr, auszurutschen und zu stürzen. Gut bedienbare Armaturen erleichtern die tägliche Nutzung.

„Schon mit diesen einfach umzusetzenden Tipps lässt sich eine Wohnung schnell seniorengerecht ausstatten. Unsere Experten unterstützen gern beratend dabei. Ganz vermeiden lässt sich die Gefahr von häuslichen Unfällen im Alter dadurch leider nicht. Sollte doch einmal etwas passieren, bietet ein Hausnotruf zusätzliche Sicherheit, gerade für alleinlebende Senioren“, so Johanniter-Experte Mirko Dudek. „Durch den kleinen Knopf um den Hals oder am Armgelenk kann in Notsituationen schnell kompetente Hilfe herbeigerufen werden.“ 

Johanniter-Aktionswochen: Vier Wochen lang kostenlos testen
Eine Gelegenheit, den Johanniter-Hausnotruf auszuprobieren, besteht im Rahmen der Johanniter-Aktionswochen vom 18. September bis zum 31. Oktober 2017. In diesem Zeitraum kann der Hausnotruf vier Wochen lang kostenlos getestet werden. Danach steht der Service bereits ab 18,36 Euro pro Monat zur Verfügung. 

Herzstück des Johanniter-Hausnotrufs ist ein kleiner Sender, der als Armband, Halskette oder Clip getragen werden kann. Wenn Hilfe benötigt wird, genügt ein Knopfdruck, um die Hausnotrufzentrale der Johanniter zu erreichen. Mitarbeiter nehmen rund um die Uhr den Notruf entgegen und veranlassen die notwendige Hilfe. Auf Wunsch werden automatisch die Angehörigen informiert.

Wichtig zu wissen: Der Hausnotruf gilt als Pflegehilfsmittel nach § 40 SGB XI und bei Erfüllen der Voraussetzungen übernimmt die Pflegekasse die Kosten. Die Beantragung wird gerne von den Johannitern unterstützt. Auch können die Ausgaben für den Hausnotruf von der Steuer abgesetzt werden, denn er ist als haushaltsnahe Dienstleistung anerkannt.

Weitere Informationen finden Sie unter 0800 3233 800 (gebührenfrei) oder im Internet unter
www.johanniter.de/hausnotruf.