Die Weihnachtstrucker sind auf dem Weg!

Landshut, 27. Dezember 2017

Foto: Johanniter/Tobias Grosser

Am zweiten Weihnachtsfeiertag herrschte in Landshut Ausnahmezustand – allerdings einer der erfreulichen Art. In der Altstadt versammelten sich 45 Sattelschlepper der Johanniter-Weihnachtstrucker. Nach ihrer feierlichen Verabschiedung starteten die ehrenamtlichen Fahrer und Helfer unter dem Jubel von Hunderten Zuschauern in Richtung Albanien, Bosnien und Herzegovina, Rumänien und erstmals in die Ukraine. Dort werden sie im Lauf von fünf Tagen fast 55.000 gespendete Hilfspakete an notleidende Menschen verteilen. Ein vollbeladener LKW kommt aus Niedersachsen/Bremen. Johanniter-Helfer aus dem Landkreis Osterholz-Scharmbeck, Bremen, Braunschweig, Cuxhaven, Nordenham, Stade, Wilhelmshaven und Wunstorf haben an der Aktion teilgenommen.

Die rund 120 ehrenamtlichen Brummifahrer, Helferinnen und Helfer der Johanniter-Weihnachtstrucker wurden von Andreas Hautmann, Mitglied des Landesvorstandes Bayern der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und Landshut Oberbürgermeister Alexander Putz in der Altstadt empfangen. Hunderte Besucher hatten es sich nicht nehmen lassen, dem Spektakel beizuwohnen. Die beeindruckende Parade der Sattelschlepper in ihrer weihnachtlichen Mission sorgte bei Jung und Alt für leuchtende Augen.

Nachdem Pfarrer Lorenz von Campenhausen und Weihbischof Berhard Haßlberger den Reisenden einen ökumenischen Segen gespendet hatten, ging die Reise los. Unter lautem Hupen machten sich die Brummis und ihre Begleitfahrzeuge auf den mehrere Tausend Kilometer langen Weg Richtung Albanien, Bosnien-Herzegowina und Nord- und Zentral-Rumänien sowie in die Ukraine. Dort werden die engagierten Helfer mehrere hundert Verteilstellen in Kleinstädten und Dörfern anfahren, darunter Schulen und Waisenheime, Wohnheime für Menschen mit Behinderung, Kirchengemeinden, Armenküchen oder Romasiedlungen, und die Tausende von Pakete an sozial schwache und kinderreiche Familien, Waisen, Kindergarten- und Schulkinder, Senioren, Menschen mit Behinderung verteilen.

„Die Begegnungen geben auch uns sehr viel, denn trotz ihrer teils erschütternden Lebensumstände sind die Menschen unglaublich herzlich. Es ist unbeschreiblich schön zu erleben, wie man das Leben von Familien und Kindern mit ganz einfachen Mitteln ein kleines bisschen besser machen kann,“ erzählt einer der Johanniter-Fahrer am Rande der Verabschiedung in Landshut.

Aktuelle Berichte und Fotos von der derzeitigen Reise finden sie auf der Facebook-Seite der Johanniter-Weihnachtstrucker http://facebook.com/JohanniterWeihnachtstrucker. Umfangreiche Informationen zur Aktion gibt es im Internet unter www.johanniter.de/weihnachtstrucker.

Ihre persönliche Ansprechpartnerin im Medienservice Natalia Shapovalova

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