Johanniter ehren verdiente Helfer

Lena Kopetz - Celle, 15. Dezember 2017

Sven Heine, Regionalvorstand (links), und Zugführer Dirk Hoppenstedt (rechts) nehmen die ausgezeichneten Ehrenamtlichen Daniel Quader, Katrin Hoffmann-Meyer, Michael Meyer, Amrei Borger und Alexander Käbisch (v.l.n.r.) in ihre Mitte.

Foto: Johanniter/Lena Kopetz

Reichlich Edelmetall zum Anstecken gab es beim Jahresabschluss des Ehrenamtes der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. am Dienstag, 12. Dezember. Helfern des Ortsverbandes Celle, die sich besonders in die Arbeit der Hilfsorganisation eingebracht haben, wurden Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold übergeben.

Amrei Borger bekam die Auszeichnung in Bronze, Daniel Quader und Alexander Käbisch freuten sich über Silber. Mit Gold wurden Katrin Hoffmann-Meyer und Michael Meyer ausgezeichnet. Für diese Ehrung ist in der Regel eine mindestens achtjährige Mitgliedschaft, in der mindestens 4.000 Dienststunden geleistet werden, Voraussetzung.

Zugführer Dirk Hoppenstedt, der gemeinsam mit Regionalvorstand Sven Heine alle Ehrungen vornahm, betonte: „Wir möchten mit diesen Auszeichnungen zeigen, wie wir die Arbeit unserer Ehrenamtlichen schätzen. Diese Anerkennung ist auch ein Zeichen, dass die Helfer durchaus stolz auf ihr Engagement sein können.“

Auch nutzte Hoppenstedt den Abend für einen kleinen Rückblick auf 2017 und schaute kurz auf das kommende Jahr. In den letzten zwölf Monaten haben die Ehrenamtlichen rund 14.000 Dienststunden geleistet. Im Schwerpunkt kamen diese bei Verpflegungseinsätzen im Rahmen der Kreisfeuerwehrbereitschaft und bei Sanitätsdiensten in der Region zusammen. Doch Helfer beteiligten sich auch bei Diensten außerhalb Celles – so etwa beim Karneval in Köln oder beim Kirchentag in Berlin und Wittenberg. Aktuell sichern die Johanniter grade den Weihnachtsmarkt in Celle mit ihrem Sanitätsdienst medizinisch ab.

Für 2018 steht für die Johanniter in Celle auch wieder einiges an. Termine für zahlreiche Lehrgänge, beispielsweise zum Rettungssanitäter, in der Stabsarbeit oder auch als Feldkoch oder Verbandführer stehen bereits fest. Dazu kommen noch Ausbildungsangebote, die innerhalb des Regionalverbandes organisiert werden. Auch wird es in 2018, wie schon in diesem Jahr, wieder einen Veranstaltungstag „Johanniter on tour“ in Celle geben, bei dem sich das Ehrenamt vorstellt, um neue Helfer zu gewinnen. Wie alle zwei Jahre steht auch nächstes Jahr wieder der Landeswettkampf in Otterndorf an der Nordsee an. Bei dem landesweiten Leistungsvergleich der Retter hofft der Ortsverband, gleich mit mehreren Mannschaften, sowohl bei der Erwachsenen, als auch Jugendlichen, an den Start gehen zu können.

Zum Schluss seines Berichtes ging es für Dirk Hoppenstedt noch um eine Mitteilung in eigener Sache. „Zum Jahresende werde ich das Amt des Einheitsführers niederlegen. Doch ich bin nicht ganz weg, in dieser Funktion stehe ich zwar nicht mehr zur Verfügung, aber als Zugführer im Einsatz können die Johanniter weiter auf mich zählen“, so Dirk Hoppenstedt. Familiären und beruflichen Belangen möchte sich der Familienvater und Steuerfachangestellte zukünftig stärker widmen. Er bedankte sich bei seinem Team für sieben Jahre als Einheitsführer. Gruppenführer Michael Meyer überreichte stellvertretend 

für die Helferschaft ein kleines Präsent: „Du warst für uns Helfer 24 Stunden am Tag da und hattest immer ein offenes Ohr. Das hast du gern getan und dafür möchten wir „Danke“ sagen.“

Als Abschluss des Abends gab es dann noch, wie in den Jahren zuvor auch, das abgelaufene Jahr als Film, den Helfer Carsten Rohse liebevoll erstellt hatte.

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