Und was ist mit Tee?!

Leer, 15. November 2017

Foto: Johanniter/Stefanie Fichtner

Es gibt viele Jugendgruppenleiter, die aus Sicht der Jugendlichen „steinalt“ sind. Sie sind jedoch eine wichtige Stütze und ein großer Erfahrungsschatz, von denen die Kinder, Jugendlichen, Betreuer und angehende Jugendgruppenleiter profitieren. Vom 10. bis 12. November 2017 veranstaltete die Johanniter-Jugend im Landesverband Niedersachsen/Bremen deshalb das Seminar „Oldie but Goldie“. Hierzu trafen sich acht Teilnehmer älteren Semesters (über 22 Jahre!) in der Jugendherberge Leer. Sie beschäftigten sie sich Intensiv damit, wie man als Jugendgruppenleiter ein „Danke-Wochenende“ für seine Gruppe organisiert und durchführt. Die Fortbildung wurde von den beiden Fachausbildern Stefanie Fichtner und Jens Sommerfeld – beide selbst „alte Hasen“ – organisiert und geleitet.

Die drei Tage standen, wie es sich für einen Besuch in Ostfriesland gehört, im Zeichen des Tees. Im Bünting-Teemuseum gingen die Teilnehmer dem Inbegriff für ostfriesische Gemütlichkeit auf den Grund. Im Anschluss probierten sie eine Tasse echten Ostfriesen-Tee mit Kluntje und Wulkje. „Zu Teein sagt man jetzt auch Koffein“, sagte Jens Sommerfeld und prägte den Leitspruch des Wochenendes „Ohne Tee tut’s weh!“.

Überhaupt genoss die Gruppe das historische Ambiente. Nicht nur das Gebäude des Teemuseums in Mitten der schönen Altstadt Leers, in welchem Johann Bünting 1806 seinen kleinen Kolonialwarenladen gründete, auch das historische Gebäude der Jugendherberge, 1789 im Stil des niederländischen Barocks erbaut, sorgte für angenehme Atmosphäre und den idealen Rahmen. Am Samstagabend gab es – nein, nicht Tee –, sondern alkoholfreie Cocktails am Kaminfeuer. Sonntag ging es bepackt mit frisch gebrühten, neuen Ideen für die eigene Jugendgruppenarbeit und der Erkenntnis „Ich bin jetzt in einem Alter, wo ich für eine Einladung nach 20 Uhr mit drei Tassen schwarzem Tee vorglühen muss“ zurück in die heimatlichen Verbände.

 

 

Ihr Ansprechpartner Bodo Dannhöfer