Erste Einblicke in die Berufswelt

Hildesheim, 26. April 2018

Johanniter in Hildesheim informieren am Zukunftstag Schülerinnen und Schüler über verschiedene Berufsfelder

Wie sieht ein Arbeitstag bei den Johannitern in Hildesheim aus? Die Frage beantworteten sich 13 Schülerinnen und Schüler, die den Mitarbeitern der Dienststelle am heutigen Zukunftstag über die Schulter schauen durften.

Foto: Johanniter/Nadine Triebel

Welchen Beruf möchte ich später ergreifen? Und was begeistert mich? Antworten auf diese Fragen zu finden ist gerade in jungen Jahren nicht einfach.

Die Johanniter in Hildesheim gaben am 26. April 13 Schülerinnen und Schülern einen ersten Eindruck über Berufsfelder und Ausbildungsmöglichkeiten und boten ein ganztägiges Programm, das durch die Dienststelle am Cheruskerring führte.

Nach einer kleinen Kennlernrunde schauten sie am frühen Morgen den Kollegen vom Menüservice und den Bundesfreiwilligendienstlern über die Schulter und bekamen erste Eindrücke der Integrationsarbeit der Johanniter.

„Zu unseren Aufgaben gehören neben dem Rettungsdienst auch noch andere wichtige Aufgabenbereiche, die wir den Schülerinnen und Schülern aufzeigen wollen“, erklärt die pädagogische Fachkraft Nadine Abmeier. Doch das war natürlich kein Grund den Punkt auf der Agenda auszulassen.

Gemeinsam mit René Schilling, Azubi zum Notfallsanitäter im Ortsverband Hildesheim, erkundeten sie einen Rettungswagen und lauschten den Berichten aus dem Einsatzgeschehen. „Unsere Arbeit hier ist sehr abwechslungsreich. Man weiß nie, was einen erwartet“, berichtet der Johanniter. „Besonders motivierend ist für mich die direkte Hilfe von Mensch zu Mensch.“ Was dabei zum Beispiel immer in greifbarer Nähe sein muss:  Sauerstoffmasken- und brillen, Notfallrucksäcke oder EKG-Geräte, deren Funktion Schilling den Schülerinnen und Schülern eindrucksvoll vorführte.

Die Handgriffe für Erste Hilfe Maßnahmen standen im Anschluss in der Wohnanlage ARGENTUM in Sarstedt, deren Nachbarschaftstreff von den Johannitern betrieben wird, auf dem Programm. Die Bewohner ließen sich zur Übung von den Schülern mit Verbänden versorgen. „Alle haben sich über den Besuch gefreut“, hält Abmeier fest. „Die Schülerinnen und Schüler haben viele Fragen loswerden können.“