Hochwasser und Dauerregen: Johanniter aus Südniedersachsen im Einsatz

Alfeld/Northeim, 27. Juli 2017

Zahlreiche Einsatzkräfte kämpften in den vergangenen Tagen gegen das Hochwasser im Landkreis Hildesheim.

Rund 35 Einsatzkräfte der Regionalbereitschaft Südniedersachsen aus Northeim und Hildesheim waren zur Stelle, um sich um die Evakuierten eines Seniorenheims zu kümmern.

Foto: Johanniter/Müller

Die heftigen Regenfälle der vergangenen Tage haben Chaos hinterlassen: Dämme brachen, zahlreiche Wohnhäuser liefen mit Wasser voll. Seit den frühen Morgenstunden waren am Mittwoch auch die Johanniter im Dauereinsatz.

In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Alfeld evakuierten die Einsatzkräfte aus Hildesheim und Northeim ein Seniorenheim in Alfeld und verlegten die Betroffenen in eine nahegelegene Turnhalle nach Gerzen.

In der Sporthalle in Gerzen betrieben die Johanniter die Sanitätsstation, das DRK Alfeld/Limmer übernahm die Betreuung der Bewohner. Für die Verpflegung der Evakuierten war der Johanniter Ortsverband Hannover Wasserturm mit einer Verpflegungskomponente vor Ort. Auch ein Team der Psychosozialen Notfallversorgung der Johanniter aus Hildesheim rückte an, um sich um die Betroffenen zu kümmern. In den Abendstunden konnten die Senioren auf weitere Seniorenheime im Umkreis verteilt werden.

Rund 35 Einsatzkräfte der Regionalbereitschaft Südniedersachsen aus Northeim und Hildesheim waren zur Stelle. Die Johanniter aus Hildesheim unterstützten mit drei Mannschaftstransportwagen (MTW), einem Einsatzleitwagen (ELW) und zwei Krankentransportwagen (KTW). Aus dem Katastrophenschutzzentrum Südniedersachsen waren insgesamt drei Krankentransportwagen (KTW) und die gesamte Führungskomponente vor Ort.

Auch direkt in Northeim waren die Johanniter im ganztägigen Einsatz. Die Helfer übernahmen die gesamte Verpflegung für die Stadtfeuerwehr, die Kollegen aus Göttingen unterstützten zusätzlich mit einem Rettungswagen (RTW) zum Eigenschutz der Feuerwehr.

Einsatzkräfte aus Bad Grund kümmerten sich gemeinsam mit Kollegen aus Osterode um die brisante Lage in Goslar, wo am Mittwoch der Katastrophenalarm ausgerufen wurde. Die Helfer aus Holzminden waren bereits am Dienstag mit zwei Rettungswagen (RTW) und einem Kommandowagen (KDOW) in Eschershausen im Einsatz.