Schnipp, Schnapp, Haare ab

Eschershausen, 12. Juni 2017

Im Zentrum für Migration existiert seit kurzem ein hausinterner „Friseursalon“

Durch Spenden konnten sich die Mitarbeiter des Zentrums für Migration in der Außenstelle am Hüschebrink das notwendige Equipment finanzieren.
Foto: Johanniter

Haare schneiden und den Bart stutzen: Die Bewohner des Zentrums für Migration in der Außenstelle am Hüschebrink müssen dafür nicht weit laufen.

Seit Anfang Juni gibt es in der Johanniter-Einrichtung einen extra Raum, der regelmäßig fürs Frisieren genutzt werden kann.

Durch Spenden konnte eigenes Equipment bereitgestellt werden, so zum Beispiel zwei Friseurstühle, Haarschneidemaschinen, Föhne, Kämme, Bürsten, Haargel, Haarspray oder Friseurumhänge.

„Es sollte eine kleine Wellnessoase geschaffen werden“, berichtet Wiebke Müller-Özcan, Sozialbetreuerin im Zentrum für Migration. „Unsere Bewohner können sich dort auch außerhalb ihrer Zimmer treffen und sich gegenseitig austauschen“.

Wie passend, dass ein Bewohner sehr gute Fertigkeiten beim Haareschneiden mitbringt und für das regelmäßige Stutzen und Schneiden künftig zur Verfügung steht. „Alle Bewohner gehen mit einem super Haarschnitt aus dem Salon“, freut sich Sozialbetreuerin Katharina Rollert.