Rettungshundestaffel Südniedersachsen

Oftmals müssen auf der Suche nach vermissten Personen große, unübersichtliche Gebiete durchkämmt werden. Ältere Menschen haben sich verirrt und sind durch fehlende Einnahme von Medikamenten in Lebensgefahr geraten. Jogger, Mountainbiker oder Reiter sind verunglückt und liegen hilflos im Wald oder Unfallopfer sind unter Schockzustand vom Unfallort geflüchtet. Auch nach suizidgefährdeten Menschen muss gesucht werden.

Hier hilft die Johanniter Rettungshundestaffel Holzminden des Regionalverbandes Südniedersachsen. Seit Oktober 2001 stellen sich acht ehrenamtliche Helfer mit ihren Hunden in den Dienst der guten Sache.

Der Vorteil des Rettungshundeteams liegt in seiner Schnelligkeit: Ein Rettungshund kann eine Waldfläche in der Größe von fünf Fußballfeldern innerhalb von nur 20 Minuten durchsuchen – er ist dabei 6mal schneller und wendiger als eine Suchkette von 80 Helfern. Ist der Vermisste gefunden, schlägt der Rettungshund an und alarmiert damit seinen Rettungshundeführer. Der zweibeinige Johanniter kann als ausgebildeter Sanitäter sofort an Ort und Stelle die Erstversorgung einleiten.

Um weiterhin erfolgreich Leben retten zu können, braucht die Johanniter-Rettungshundestaffel finanzielle Unterstützung für die kostenintensive Ausbildung und die Ausrüstung wie Tragegeschirr und Transportboxen.