Johanniter stellen 14 neue Auszubildende ein

Saskia Weerts - Oldenburg, 30. August 2012

Wilfried Barysch begrüßt junge Leute im Regionalverband Weser-Ems

Hinten von links: Fachbereichsleiter Personal Christian Rowold, Marek Bugajewski, Tim Hoffmann, Janec Hofer, Marc Grundmann, Malte Bodem, Nina Wattjes, Regionalvorstand Wilfried Barysch. Vorne von links: Eileen Führer, Shanice Bruns, Ariane Bendrig, Renata Waschinski, Sas-kia Weerts, Nicole Ehlers, Michelle Stibbe. Es fehlt Antje Saathoff.

Die Geschichte der beruflichen Ausbildung im Regionalverband Weser-Ems der Johanniter-Unfall-Hilfe liest sich wie eine echte Erfolgsgeschichte. Vor fünf Jahren wurde zum ersten Mal eine Auszubildende für die Verwaltung eingestellt. Als Regionalvorstand Wilfried Barysch und Personalleiter Christian Rowold jetzt die neu eingestellten Auszubildenden für dieses Jahr begrüßten, war am Besprechungstisch fast kein Platz mehr frei. Insgesamt 14 junge Frauen und Männer treten zum 1. September ihre Ausbildung in verschiedenen Berufen bei den Johannitern an. „Wir sind froh, so vielen jungen Menschen eine berufliche Perspektive für das Leben zu geben“, sagte Barysch. Neben den 14 Neuen sind bereits sechs im zweiten Ausbildungsjahr, somit bilden die Johanniter momentan 20 junge Leute aus. 

 

Bei einer kurzen Vorstellungsrunde konnten sich die Azubis gegenseitig beschnuppern und berichten, wie sie zur Johanniter-Unfall-Hilfe gekommen sind. „So etwas ist wichtig, um ein Gemeinschaftsgefühl zu schaffen“, betonte Wilfried Barysch. Dies werde in internen Seminaren noch weiter gestärkt. Eingesetzt werden die Auszubildenden in der Regionalgeschäftsstelle sowie im Ortsverband Oldenburg, im Standort Oldenburg des Servicecenters des Landesverbandes Niedersachsen/Bremen, in Osnabrück, Wilhelmshaven und Ahlhorn.

                                                                                                         

So vielfältig wie die Ausbildungsbereiche sind auch die Berufe. Neben dem bisherigen Angebot im Regionalverband, welches die Ausbildung zum Rettungsassistenten, zur Bürokauffrau und zum Kaufmann im Gesundheitswesen beinhaltet, wird nun zum ersten Mal in neuen Berufen ausgebildet. Dazu zählen sieben Azubis in der Altenpflege, eine Kauffrau für Marketingkommunikation und zwei Kaufleute für Dialogmarketing. Einer von ihnen ist Tim Hoffmann. Er absolviert seine Ausbildung im Service-Center in Oldenburg und beantwortet täglich Anrufe von Kunden, Interessierten und auch Mitarbeitern zu allen Themen rund um die Johanniter. „Man muss die gesamte Organisation mit all ihren Tätigkeitsfeldern sehr gut kennen, um die Fragen beantworten zu können“, so Hoffmann. Ihm gefällt besonders, dass es keinen Moment gibt, in dem er nichts zu tun hat. Langeweile kann also nicht aufkommen.

 

Dass die Ausbildung bei den Johannitern Qualität hat, haben sie sogar schriftlich. Marcel Colter, der im Frühjahr seine Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen abgeschlossen hatte, wurde von der Industrie- und Handelskammer als Jahrgangsbester in seinem Beruf ausgezeichnet. Inzwischen arbeitet er im Ortsverband Stedingen. „Wir sind froh, dass wir bisher alle Auszubildenden im Anschluss fest anstellen konnten“, betont

 Personalleiter Christian Rowold. Zusätzlich zu den Auszubildenden engagieren sich weitere 25 junge Leute im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) bei den Johannitern im Regionalverband. „Gerade durch den Wegfall der Zivildienstleistenden sind die FSJler für uns umso wertvoller“, sagt Rowold. Eingesetzt werden sie in den Bereichen Soziale Dienste, Erste-Hilfe-Ausbildung und in der Pflege.