Sanitäter aus Weser-Ems haben am ersten Tag viel zu tun

Stefan Greiber - Weser-Ems, 01. Mai 2013

44 von 97 Hilfeleistungen werden an der UHS 2 geleistet

Die Regionalbereitschaft des Regionalverbandes Weser-Ems hat ihren ersten Einsatztag beim 34. Evangelischen Kirchentag erfolgreich beendet. „Wir hatten insgesamt 44 Einsätze im Einsatzabschnitt 2 Hafencity“, erklärt Martin Hilse, Regionalbereitschaftsführer Weser-Ems. Der komplexeste Einsatz war eine Patientin mit Krampfanfall, die intensivmedizinisch versorgt werden muss. „Alle unsere Fälle wurden sehr zügig und engagiert bearbeitet“, betont Hilse. Wie umfangreich der Einsatz der Weser-Ems-Sanitäter war, zeigen die offiziellen Zahlen. Alle drei Notarzteinsätze wurden von der UHS 2 am Strandkai aus gefahren, insgesamt gab es 97 Hilfeleistungen. Damit haben die Weser-Ems-Sanitäter fast die Hälfte aller Einsätze geleistet.


Auch außerhalb der sanitätsdienstlichen Aufgaben waren die Johanniter aus Weser-Ems sehr aktiv. Während des kompletten Tages wurden zwei Helferinnen abgestellt, die den Besuchern mit Rat und Tat zur Seite standen. Grund sei die Lage der Unfallhilfsstelle der Johanniter aus Weser-Ems. Sie befindet sich am Strandkai mitten in der Hafencity in unmittelbarer Nähe zur großen Veranstaltungsbühne, auf der Bundespräsident Joachim Gauck vor mehr als 150.000 Besuchern offiziell den Kirchentag eröffnete. „Wir haben hier sehr viel Besucherverkehr, die oft ortsunkundig sind“, sagt Hilse. Viele erkundigten sich bei den Johannitern nach dem Weg zu einzelnen Veranstaltungen, zu Sanitäranlagen oder zur nächsten U-Bahn-Station. „Wir haben natürlich den Menschen immer geholfen und den Weg gewiesen.“ Auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität wurden an der UHS 2 betreut, bis der Fahrdienst sie abholen konnte.


Außerdem stellten die Johanniter aus Weser-Ems die ManV-Bereitschaft (Massenanfall von Verletzten) für den Fall eines Großeinsatzes, beteiligten sich am Fahrdienst und an der Kinderbetreuung. Insgesamt zogen Hilse und der Koordinator für den Kirchentagseinsatz der Regionalbereitschaft, Markus Wedemeyer, eine positive Bilanz des ersten Tages. „Wie immer, wenn ein solcher Großeinsatz hochgefahren wird, kommt es zu Reibungspunkten“, sagt Wedemeyer. „Das kennen wir. Wir haben am Mittwoch zwei zusätzliche Führungskräfte im Einsatz gehabt, die diese Dinge zügig gerade ziehen und Probleme schnell lösen konnten.“ Die gute Arbeit der Sanitäter aus Weser-Ems bestätigte auch der Präsident der Johanniter-Unfall-Hilfe, Hans-Peter von Kirchbach. Zusammen mit den Bundesvorständen Wolfram Rohleder und Dr. Arnold von Rümker und der Landesvorständin Nord, Sandra Zitzer, besuchte er die UHS 2. „Das ist ganz tolle Arbeit, die ihr hier leistet“, sagte von Kirchbach und wünschte weiterhin alles Gute.

Einsatz in Bildern

Die Fotos vom Einsatz der Regionalbereitschaft Weser-Ems beim 34. Evangelischen Kirchentag finden Sie hier.

Weitere Infos

Weiterführende Informationen zum Einsatz der Johanniter beim 34. Deutschen Evangelischen Kirchentag finden Sie hier.