Johanniter-RockerRetter beenden Einsatz

Stefan Greiber - Nordholz, 25. Juli 2017

Weitere Bildergalerien gibt es hier: Deichbrand 2017

Die Johanniter des Regionalverbandes Weser-Ems haben den Sanitätsdiensteinsatz während des Deichbrand-Festivals in Nordholz vom 20. bis 24. Juli beendet. „Wir sind sehr zufrieden“, sagt Thorsten Ernst, Einsatzleiter der Johanniter. Insgesamt hatten die Johanniter-Retter 2680 Patientenkontakte, davon 1130 sogenannte Bagatellen wie kleine Schnittwunden, Pflaster für eine Blase oder ein Kühlpack. Darüber hinaus gab es 1350 protokollierte Verletzungen: Schürfwunden, alkoholbedingte Probleme, Prellungen, Stauchungen, Atembeschwerden bis zu hin zu einem Verdacht auf Herzinfarkt.  „Das Einsatzaufkommen beim Deichbrand war der Größe und dem Wetter entsprechend.“, sagt Thorsten Ernst. „Die Behandlungszahlen sind im Verhältnis zur Größe des Festivals im normalen Bereich.“ Rund 55.000 Besucher gab es nach Angaben des Veranstalters.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe war während des Festivals mit rund 520 Sanitätern aus vielen Teilen Deutschlands im Einsatz, darunter aus Berlin, Kiel, Hamburg-Harburg, Baden-Württemberg und Hessen. Der Regionalverband Weser-Ems stellte mit 101 RockerRettern das mit Abstand größte Kontingent. Die Helfer waren überwiegend an den Unfallhilfsstellen an der Waterstage, einer der beiden Hauptbühnen, und am Palastzelt im Einsatz. „Zudem haben wir anderen Unfallhilfsstellen mit Personal ausgeholfen“, berichtet Stefan Onken, Zugführer der Regionalbereitschaft Weser-Ems. Mit dabei waren vier Sanitäter des Ortsverbands Ahlhorn, acht aus Cloppenburg, 16 aus Delmenhorst, 34 aus Oldenburg, sieben aus Lingen und Nordhorn, 14 vom Ortsverband Nordenham, zehn aus Osnabrück, zwei aus Wittmund, je ein Sanitäter der Ortsverbände Emden und Edewecht sowie vier Johanniter vom Feldküchentrupp Jeverland, der sich um die Verpflegung der Einsatzkräfte kümmerte.